Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Ebe, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1325441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1326083
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Kinde, das in der Linken einen Stieglitz halt (Nr. 17). Ebendort 
von einem Nachfolger des Cima die Heiligen Lucia, Magdalena 
und Katharina, unter einem von Pfeilern getragenen Bogen stehend 
(Nr. 42). Im Museum zu Kassel aus der Werkstatt des Cima ein 
segnender Christus als Brustbild auf dunklem Grunde, und Maria. 
mit dem Kinde, Kniestück, etwas über halbe Lebensgrösse, im 
Hintergrunds eine Landschaft mit Bergen (Nr. 448 und 449). Von 
Cima selbst im Stadtmuseum zu Königsberg eine Maria mit dem 
Kinde und Heiligen in der Landschaft (Nr. 42); im Museum zu 
Köln die heilige Familie und der kleine Johannes, Schule oder 
spätere Arbeit des Meisters, und die Halbfigur der Madonna mit 
dem Jesuskinde, daneben der kleine Johannes (Nr. 78l und 782), 
als Hintergrund beider Bilder Landschaft. Die Scbackgalerie in 
München besitzt eine Kopie nach einem Original Cimas in der 
Akademie von Venedig von Wolf, die Madonna mit dem Christ- 
kinde darstellend (Nr. 208); in der Pinakothek daselbst von Cima 
eine Madonna mit dem Kinde, in schöner symmetrischer Anordnung 
mit reizvollem landschaftlichen Fernblick, zur Seite die heilige 
Magdalena und der heilige Hieronymus (Nr. 1033); im Städelschen 
Institut zu Frankfurt a. M. eine sitzende Maria in Halbfigur mit 
dem stehenden Christuskinde auf dem Schosse (Nr. 39) und, aus der 
Schule des Meisters, eine Maria mit dem Kinde nebst Heiligen 
(Nr. 40). Die Sammlung in Lützschena bei Leipzig hat von 
Cima eine Madonna mit dem Christkinde, zur Seite die Heiligen 
Johannes und Hieronymus (Nr. 181). Ein Schüler Luigi Vivarinis 
war auch Marco Basaiti, thätig von 1490-1521, der Sohn griechi- 
scher Eltern; er trat vermutlich später in die Werkstatt des Gio- 
vanni Bellini, doch hat sein Schaffen den Charakter des Schwankens 
zwischen den Paduanern und Venezianern. Er erreicht in der 
Schönheit der Gestalten weder Cima noch Bellini, aber er zeigt 
namentlich in kleineren Bildern zuweilen poetisch stimmungsvolle 
Landschaften. Die kaiserliche Galerie in Wien besitzt von ihm 
die Berufung der Söhne des Zebedäus (Nr. 30): Christus, umgeben 
von Simon, Petrus und Andreas, steht am Ufer des Galiläischen 
Sees, vor ihm kniet Jakobus, und Johannes schreitet auf ihn zu, 
Zebedäus steht noch im Schiffe, im Hintergrunde ist der See in 
vielen Windungen sichtbar. In der Berliner Galerie von ihm: 
eine Klage um den Leichnam Christi, der aufrecht im Schosse der 
Maria ruht, von Johannes, Joseph von Arimathia und Magdalena 
umgeben (Nr. 6); eine Altartafel in vier Abteilungen, in der Lünette 
Maria mit dem Kinde zwischen der heiligen Anna und der heiligen 
Veronika sitzend, unten in der Mitte Johannes der Täufer, links 
der heilige Hieronymus, rechts der heilige Franziskus, im Hinter- 
grunde Landschaft (Nr. 20); endlich der heilige Sebastian an die
        

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