Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Ebe, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1325441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1330543
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Holland. 
(Nr. 140); von ihm in der Galerie zu Dresden ein Dorfweg unter 
Bäumen, in heller Sonnenbeleuchtung, links ein Wasser, ein Schäfer 
treibt seine Schafe hervor; und eine kleine Herde Schweine am 
Rande eines Eichwaldes (Nr. 1635 und 1636); im Museum zu 
Leipzig eine bergige italienische Landschaft, vorn ziehen Reisende 
mit einem Maulesel über eine Brücke (Nr. 643). Im Rudolfinum zu 
Prag von Lodewyck van Ludick, geboren zu Amsterdam 1607, 
dort noch 1665 am Leben, eine gebirgige Landschaft, mit einem 
Weg und einer Brücke, gegen welche vier Reiter galoppieren 
(Nr. 444). Ebendort von einem 1614 zu Haarlem geborenen Esaias 
vom de Velde, vielleicht einem Sohne des älteren Esaias van de 
Velde, eine holländische Flusslandschaft mit Baumgruppen und 
einigen Hütten (Nr. 705). Hendrick vom dünthonissen, geboren 
wahrscheinlich in Amsterdam 1605, gestorben vor 1661, Schüler 
des Johannes Porcellis, ist in der Galerie zu Oldenburg durch 
eine Flusslandschaft bei Antwerpen mit Schiifen und bemannten 
Booten vertreten (Nr. 177). Der Strand von Scheveningen mit 
bewegter See und einem strandenden Schiff, dem Rettungsboote 
zu Hilfe eilen, im Museum zu Schwerin (Nr. 26), dort mit 
H. V. Anton bezeichnet, rührt vielleicht von Hend. van Anthonissen 
her. Von Jan Blom besitzt das Ferdinandeum zu Innsbruck 
eine Rückkehr von der Jagd, mit Parkansicht, bezeichnet 1660, 
angeblich ist die Staiiage von Adrian van de Velde (Nr. 667). 
Aelbert Jansz. Klomp, geboren um 1618 zu Amsterdam, gestorben 
1688, ein Nachahmer des Paul Potter, ist in Amsterdam thätig. 
In der Galerie zu Dresden von ihm eine Viehweide am Fluss- 
rande (Nr.1609); im Museum zu Gotha vier Dorflandschaften 
mit Herden (Nr. 217-220); im Städelschen Institut zu Frank- 
furt a. M. Kühe und Schafe auf der Weide am Rande eines 
Dorfes (Nr. 306); in der Galerie zu Oldenburg eine Abendland- 
schaft mit einer Herde und Hirten (Nr. 170); im Museum zu 
Schwerin eine Herde auf der Weide mit dem Hirten, am Rande 
eines Laubholzes (Nr. 563). Jan Looten, geboren 1618 vermutlich 
zu Amsterdam, gestorben 1681 in England, gehört noch zu den 
Landschaftsmalern der vor Ruisdaelschen Richtung. Von ihm be- 
sitzt die Galerie in Dresden: eine Landschaft mit Hirten und 
einer Herde; eine solche mit Eichen am Bergabhang und einem 
Galgen; und eine Landschaft mit einem kosenden Hirtenpaar, einer 
Herde u. s. w (Nr. 1610-1612); im Museum zu Kassel die Falken- 
jäger am Eichenwalde (Nr. 371); im Rudolfimlm zu Prag eine 
Landschaft mit einer Holzhütte unter grossen Bäumen (Nr. 442); 
im Museum zu Leipzig eine Waldlandschaft, im Vordergrunde 
ein Vogelfanger und ein Angler (Nr. 508); in der Kunsthalle zu 
Hamburg eine baumreiche Landschaft mit Reisenden (Nr. 93);
        

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