Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Ebe, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1325441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1330365
QFIU 
1710113110. 
Charakter, ein See mit Ruinen und Staifage; und eine Felsengrotte 
mit Reitern, Schafen u. s. W. (Nr. 116 und 117); im Museum zu 
Darmstadt ein felsiges Meeresgestade, ein Schiff und verschiedene 
Stalfage (Nr. 360); im Städelschen Institut zu Frankfurt a. M. 
eine italienische Landstrasse, die durch eine Felsengrotte hindurch- 
führt, und Reiter an einem Brunnen (Nr. 309); in der Kunsthalle 
zu Bremen eine Landschaft mit Ruinen, Menschen- und Tier- 
staffage, bei Abendbeleuchtung (Nr. 7); in der Kunstsammlung zu 
Basel eine Abendlandschaft in der römischen Oampagna (Nr. 244); 
in der Sammlung zu Lützschena eine Landschaft mit Ruine und 
einem abgesessenen Reiter (Nr. 139); im Germanischen Museum zu 
Nürnberg eine italienische Landschaft, in der ein Reiter mit 
Tieren und Treibern eine Furt durchzieht (Nr. 336). Bartholomäus 
vom, der Helst, geboren zu Haarlem 1611 oder 1612, gestorben zu 
Amsterdam 1670, frühzeitig nach Amsterdam übergesiedelt, wo er 
sich unter dem Einflusses des Nicolaes Elias aushildete, ist ein be- 
rühmter Bildnismaler. In der Galerie zu Dresden befindet sich 
von ihm: das Bildnis der Gattin des Bürgermeisters Andries Bieker 
von Amsterdam, in Halbfigur; das Brustbild einer üppigen Frau, 
hinter einem Vorhange hervorsehauend; und das Bildnis eines jungen 
Mannes, ebenfalls als Brustbild (Nr. 1595-1597); ebendort, an- 
geblich von ihm, das Bildnis einer alten Frau (Nr. 1598); im Museum 
zu Berlin das lebensgrosse Brustbild einer alten Frau, aus der 
frühen Zeit des Meisters; und das Brustbild einer jungen Frau, 
von 1643 (Nr. B02A und 825A); in der Pinakothek in München 
die charakteristisch aufgefassten, mit vorzüglichem malerischen 
Können dargestellten Bildnisse eines Ehepaares (Nr. 315 und 316); 
und das ihm ebenfalls zugeschriebene, malerisch geringere, aber 
immerhin höchst charaktervolle Bildnis des Admirals Tromp 
(Nr. 317); und das Bildnis des Adrien von Montesquiou-Montluc im 
Stahlpanzer (Nr. 318); im Museum zu Schwerin das Bildnis eines 
jungen Mannes in lebensgrosser Halbiigur, vielleicht nicht ganz 
zweifellos dem B. v. d. Helst zuzuschreiben (Nr. 477); im Museum 
zu Kassel das lebensgrosse Kniestück eines Mannes im mittleren 
Alter (Nr. 246); und ebendort, von einem dem v. d. Helst nahe- 
stehenden Meister, aber derber gemalt, das Bildnis eines Mannes, 
als lebensgrosses Kniestück, und das Bildnis der Frau des vorigen, 
Gegenstücke (Nr. 247 und 248), im Museum zu Braunschweig 
ein Familienbildnis, Mutter und Kind, Kniestück; und das Bildnis 
einer älteren Frau, Kniestück (Nr. 269 und 270); in der Kunsthalle 
zu Karlsruhe ein im Park promenierendes, vornehmes junges 
Ehepaar, lebensgrosse Figuren (Nr. 235). Die Czerninsche Galerie 
in Wien besitzt von v. d. Helst ein weibliches und ein männliches 
Bildnis, Kniestücke in Lebensgrösse und Gcgenstücke (Nr. 205
        

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