Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Ebe, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1325441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1326050
Venezianische 
Schule, 
15. Jahrhundert. 
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Schutzheiligen (Nr. 62); und ein zweites Schulbild, die thronende 
Madonna mit dem Jesuskinde, dem sie Kirschen reicht, über den 
grünbehängten Hintergrund fällt ein violetter Vorhang (Nr. 63). 
Im Museum zu Berlin von Giovanni eine Maria mit dem segnen- 
den Kinde, auf Goldgrund (Nr. 10); eine Maria mit dem nackten 
stehenden Kinde, welches eine Birne in der Linken halt (Nr. 11); 
den toten Christus, aufrecht, von vorn gesehen, von zwei trauern- 
den Engeln unterstützt, aus der Frühzeit des Meisters, in Tempera 
(Nr. 28); eine Maria mit dem Kinds, aus seiner frühesten Zeit, und 
ein zweifelhaftes Bild, die Beweinung Christi darstellend: der 
Leichnam des Herrn wird von Maria und Johannes, die ihn von 
beiden Seiten unterstützen, betrauert (Nr. 4). Ausserdem ebendort, 
aus der Schule des Giovanni Bellini, ein segnender Christus von 
vorn gesehen (Nr. 3), und die Bildnisse von zwei jungen veneziani- 
schen Edelleuten mit schwarzen Mützen und in pelzverbrämten 
Schauben, auf dunklem Grunde (Nr. 12). In der Art des Giovanni 
zeigt sich eine Maria mit dem Kinde, hinter einer Marmorbrüstung 
sitzend, im Museum zu Köln (Nr. 730 c); ebenso eine Maria mit 
dem segnenden Kinde vor einer grünen Gardine im Stadtmuseurn 
zu Königsberg (Nr. 38). Das Städelsche Institut in Frank- 
furt a. M. besitzt von Giovanni Bellini eine Maria mit dem Kinde, 
Zll den Seiten die heilige Elisabeth und Johannes Bapt. (Nr. 35) 
und aus seiner Schule den heiligen Hieronymus im Studierzimxner 
(Nr. 36) und die Halbfigur einer Maria mit dem Kinde (Nr. 37). 
Von demselben Meister in der grossherzoglichen Sammlung in 
Üldenburg eine Madonna, in einer gebirgigen Landschaft sitzend, 
das nackte Christuskind auf dem Schosse haltend (Nr. 77) und, 
Vermutlich aus der Schule desselben, eine Madonna mit dem nackten 
Ühristuskinde und Johannes, in einer Landschaft, neben ihnen die 
Heiligen Petrus und Antonius (Nr. 78). In der Galerie Czernin in 
Wien von Giovanni eine Maria mit dem Jesuskinde (Nr. 30); im 
Museum zu Stuttgart: der Leichnam Christi auf dem Schosse 
de? Maria, daneben die Heiligen Magdalena, Nikodemus, Johannes 
und Joseph von Arimathia (Nr. 16); Maria mit dem Kinde (Nr. 22); 
die thronende Maria, das J esuskind auf dem Schosse haltend, vor 
ihr der Stifter, durch die Heiligen Petrus und Pantaleon empfohlen 
(NR 93). Eine Maria mit dem nackten segnenden Kinde hinter 
einer Brüstung, im Museum zu Breslau (Nr. 187), muss wohl als 
flill Erzeugnis der Bellinischen Werkstatt gelten. Die Schackgalerie 
in München besitzt eine Anzahl vorzüglicher Kopien nach Gio- 
vanni Bellini von August Wolf ausgeführt: die Madonna mit vier 
Heiligen, Altarbild aus S. Zaccaria in Venedig; die Madonna mit 
dem Christkinde und zwei Heiligen, nach dem Original in der 
Akademie zu Venedig; die Madonna mit dem Kinde, nach dem
        

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