Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Ebe, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1325441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1330138
Schule 
Haarlemer 
Jahrhunderts. 
des 
447 
befinden; der Wasserfall mit dem Holzsteg, zwischen Felsen herab- 
stürzend, im Mittelgrund ein Hirt mit der Herde; der Wasserfall 
vor dem bewaldeten Abhang, einen Baumstamm mit sich fort- 
reissend, über dem Strome Weidende Schafe; der Eichenhügel, vor 
dem ein schmaler Wasserfall herabstürzt; der Waldweg zwischen 
hohen Bäumen mit dem YVasserfall, an dem vorn eine einzelne hohe 
Tanne emporragt; der berühmte Judenkirchhof, ein Meisterwerk 
melancholischer Stimmungsmalerei: durch die Gräber bricht sich 
ein Bergstrom Bahn, ein Stamm ist in die Flut gestürzt, links 
ballen sich schwarze Sturmwolken, vor denen ein matter Regenbogen 
steht, im Mittelgrund zwei schwarzgekleidete Figuren; das Wald- 
dorf hinter Dünen und der Kanal vor dem Dorfe (Nr. 1492-1504); 
ebendort, angeblich von ihm, ein Sandweg am Waldbach (Nr. 1505); 
und nach ihm kopiert der Waldweg am Sumpfe (Nr. 1506). Im 
Museum zu Berlin von J. v. Ruisdael: eine bewegte See bei 
aufsteigendem Wetter, vorn ein Boot, dahinter ein holländisches 
Kriegsschiff; eine hügelige Landschaft, mit Figurenstaffage von 
Joh. Lingelbach; eine stürmische See mit einzelnen Booten; Haar- 
lem von den Dünen bei Overveen gesehen; Ansicht des Dom- 
platzes zu Amsterdam, auf dem Platze verschiedene Gruppen von 
Händlern und Käufern; Fernsicht von den Dünen bei Overveen, 
einem Dorfe am Waldabhang mit Gewitterhimmel; ein einsames 
Bauernhaus an einem Bergbach mit Figuren; der Wasserfall 
zwischen Felsen, jenseits des Stromes mehrere Fussgänger und 
einige Schafe; eine Hütte unter hohen Eichen; und ein Waldes- 
dickicht, mit einem breiten stehenden Wasser und Schwänen 
(Nr. 884, 885, 885 B-F, 893, 899A-D); ebendort ein Eichenwald, 
der einen dunklen Wasserspiegel umsäumt, im Waldesschatten ein 
Hirt mit zwei Schafen, ein Hauptwerk des Meisters aus seiner 
mittleren Zeit (Nr. 885G). Die kaiserliche Galerie in Wien hat 
von Jac. v. Ruisdael: den grossen Wald, an dessen Saum sich ein 
Weg hinzieht, der von einem queriliessenden Wasser gekreuzt 
wird, auf dem Wege befinden sich Wanderer, das Laub der Bäume 
ist schon herbstlich, es ist ein Hauptbild des Meisters; ein 
düsteres Felsenthal mit einem schäumend niederstürzenden Wasser- 
fall, zwei Holzstege mit Figuren belebt übersetzen den Bach; und 
ein beschatteter Waldweg zwischen Wasser und Waldessaum, von 
Wanderern belebt (Nr. 1201-1203). In der Pinakothek zu Mün- 
chen von ihm 8 Landschaften, Hügel mit Heidekraut und steilen 
Pfaden, einsame Gewässer zwischen schattigen Bitumen, dichte 
Wälder, in denen Herden weiden, Wasserfälle, die über düstere 
Tannen brausen, alles vom Zauber eines träumerisch wehmütigen 
Empiindens umfangen (Nr. 544-551); im Museum zu Schwerin 
eine bewaldete Berglandschaft mit einem breiten Wasserfall in der
        

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