Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Ebe, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1325441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1330072
Schule 
Haarlemer 
17. Jahrhunderts. 
des 
441 
sehen Galerie daselbst: eine Landschaft mit Ruinen und reicher 
Staffage (Nr. 106); eine Hirtenlandschaft (Nr. 111); und eine 
Gebirgsgegend mit reisenden Bauern auf Maultieren (Nr. 332). 
Das Ferdinandeum in Innsbruck hat von N. G. Berchem eine 
Hirtenlandschaft mit einem monumentalen Brunnen (Nr 668); in 
der grossherzoglichen Galerie zu Mannheim: eine Landschaft 
mit Frauen, auf Maultieren reitend u. s. w.; eine andere mit einem 
Mann mit einem Schimmel u. s. w.; und ein Stall, in dem eine 
Kuh gemolken wird (Nr. 171-173); im Museum zu Darmstadt 
zwei Hirtenlandschaften (Nr. 393 u. 394); im Städelschen Institut zu 
Frankfurt a. M. eine Landschaft mit schlafenden Hirten (Nr. 315); 
im Museum zu Leipzig drei Landschaften mit Hirten und Herden 
(Nr. 301-303); und eine Kopie, Landschaft mit Viehherde (Nr. 7); im 
Museum zu G otha: Frauen beim Flachsbrechen in einer italienischen 
Landschaft; eine Hirtenlandschaft; ein Schimmel, dessen Reiter ab- 
gestiegen ist; und eine Kopie, eine italienische Bauernwohnung 
(Nr. 156-159); in der Galerie zu Oldenburg eine Hirtenland- 
schaft (Nr. 244); im Schlosse zu Aschaffenburg: ruhendes Vieh 
(Nr. 100); eine Landschaft mit einer hölzernen Brücke (Nr. 132); 
und eine Felsenlandschaft mit Zigeunern (Nr. 258); in der Samm- 
lung des Kunstvereins zu Bremen die Schafschur (Nr. 17); in der 
Kunsthalle zu Hamburg eine Hirtenlandschaft (Nr. 13); dasselbe 
in der Kunstsammlung zu Basel (Nr. 138); in der Sammlung zu 
Lützschena eine Landschaft mit Kühen (Nr. 191). Von einem 
unbekannten Meister H B. befindet sich in der Galerie zu Dres- 
den die Hexenküche, ein Geisterbanner in einem gewölbten Ge- 
mache sitzend, ihm gegenüber ein grosser Affe, rechts der Hexen- 
kessel, dessen Deckel eine Alte abzunehmen sucht, während eine 
Hexe zum Schornstein hinausüiegt (Nr. 1378).  Zu den Land- 
schaftsmalern, welche ihre Motive aus der heimischen Natur nehmen, 
gehört Jan Pcrrcellis, geboren zu Rotterdam, vermutlich um 1580, 
gestorben 1632 in Soeterwoude bei Leiden; er ist wohl von Adam 
Willaerts beeinflusst; thätig zu Antwerpen, in Haarlem und in 
Soeterwoude. Porcellis ist Seemaler und hat dieses Genre bereits 
zu einer gewissen Vollendung gebracht. Die Berliner Galerie 
hat von ihm Schiffe auf leicht bewegter See (Nr. 832A); eine 
kleine Marine von ihm in der Pinakothek zu München (Nr. 531); 
im Museum zu Schwerin Segelboote auf bewegter See (Nr. 834), 
indes ist hieridie Benennung zweifelhaft; im Städelschen Institut 
zu Frankfurt a. M. eine Schaluppe auf bewegter See (Nr. 275); 
im Museum zu Darmstadt ein Seestück mit mehreren Sehiifen 
(N1-_326); im Museum zu Gotha eine bewegte See unter dunklen 
Wolken mit Fischerbooten (Nr. 256); in der Galerie zu Olden- 
burg eine bewegte See mit verschiedenen Schiffen (Nr. 176); in
        

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