Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Ebe, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1325441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1329934
Schule 
Haarlemer 
des 
Jahrhunderts. 
427 
(Nr. 361 und 362); im Städelschen Institut zu Frankfurt a. M. 
das Innere einer Scheune; und das Innere einer Scheune mit einem ge- 
schlachteten Schwein, letzteres vielleicht zweifelhaft (Nr. 205 u. 205 a); 
ebendort von ihm ein Schweineschlachten bei Fackellicht (Nr. 205 b) ;im 
Museum zuLeipzig: der Zahnarzt im Begriff einem Bauern, den seine 
Frau hält, einen Zahn zu ziehen; zwei zeehende Bauern; eine 
Kopie nach Ostade, eine Bauerngesellschaft in der Kneipe beim 
Brettspiel; und in seiner Art drei Bauern beim Kartenspiel; und 
ein Musikant von Kindern umgeben, vor einem Hause (Nr. 655, 
579, 576, 344 und 345). Im Museum zu Gotha befinden sich von 
ihm: eine Bauerngesellschaft trinkend und rauchend in einer Hütte; 
zwei alte Kopien, eine Wirtsstube mit drei rauchenden Männern, 
und eine Bauernschenke; und von einem Nachahmer vier rauchende 
und trinkende Bauern an einem Tisch (Nr. 116H1l9); in der 
Galerie zu Oldenburg trinkende und rauchende Bauern in der 
Schenke (Nr. 166); im Schlosse zu Aschaffenburg Bauern in der 
Stube (Nr. 125); in der Kunsthalle zu Hamburg die Halbfiguren 
eines sich kratzendenß Bauern, und eines Bauern mit der Thon- 
pfeife; und Landleute mit Kindern vor der Hausthür (Nr. 122 bis 
124); in der Nostizschen Galerie in Prag ein Bauernhof, in welchem 
eine Frau beschäftigt ist, Fische zu schlachten, vor ihr ein Mann 
mit Küchenvorräten u. s. w. (Nr. 225); in der Sammlung zu Lütz- 
schena die Zeitungsvorleserin (Nr. 149); im Stadtmuseum zu 
Königsberg in der Art des A. van Ostade ein Weib in der 
Unterhaltung mit zwei Männern (Nr. 80). 
Isaak van Ostade, geboren zu Haarlem 1621, gestorben da- 
selbst 1649, Schüler seines Bruders Adriaan, thätig zu Haarlem, 
unterscheidet sich von diesem hauptsächlich dadurch, dass er die 
Vorgänge seiner Bilder meist ins Freie verlegt, Bauernstuben 
_kommen bei ihm seltener zur Darstellung; dagegen schildert er 
in künstlerisch reizvoller Weise mit Vorliebe die Dorikirmessen, 
den Pferde- und Wagenverkehr vor den Schenken und das Treiben 
auf den gefrorenen Flüssen und Kanälen. Eine Belustigung auf 
dem Eise zeigt auch ein Bild von ihm in der Dresdener Galerie 
(Nr. 1491); in der Berliner Galerie der Halt vor der Dorf- 
schenke, ein Spielmann von Kindern umringt, ein gesattelter 
Schimmel vor dem Füttertrog, dahinter ein Wagen u. s. W. 
(Nr. 845B); in der Pinakothek zu München eine Bauernstube 
(Nr. 376), dann eine Kirmes, Szenen vor ländlichen Wirtshäusern 
und Eisbelustigungen (Nr. 377-381); in der Galerie zu Augs- 
burg das Innere einer Bauernhütte mit einem geschlachteten 
Schwein, und Bauern und Bäuerinnen in einer Schenke (N13 543 
und 549); im Museum zu Darmstadt ein geschlachtetes Schwein 
in einer Bauernbiitte (Nr. 381); im Städelschen Institut zu Frank-
        

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