Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Ebe, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1325441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1329898
Schule 
Haarlemer 
des 
17. jahrhunderts. 
423 
italienischen Volksleben darstellte. In der Galerie zu Dresden 
von ihm: ein Weinfass unter der Stadtmauer, an dem ein Mann 
einer jungen Frau ein Glas einschenkt, links hocken Kartenspieler; 
das Bocciaspiel in einem Hofe, in dessen Mitte zwei Lasttiere 
stehen; römisches Gesindel, Bettler und Kartenspieler in einem 
Klosterhofe; und ein Hausvater im Turban, den Lohn an seine 
Arbeiter auszahlend, in einer Landschaft (Nr. 1369-1372); in der 
kaiserlichen Galerie zu Wien ein Bauernfest in der römischen 
Campagna, Tanzende und Schmausende unter einem in der Dorf- 
strasse aufgespannten Zelte; und ein Bauer, neben seinem Gaul 
sitzend vor der Schenke, neben ihm der Schenkbube, andere Fi- 
guren im Dunkel der Schenke (Nr. 957 und 958); in der Pina- 
kothek zu München zwei Bilder mit italienischen Volksszenen 
(Nr.494 und 495). Das Schweriner Museum hat von P. van 
Laar eine Schmiede in einer römischen Ruine, in der Mitte der 
Grotte Reisende mit Pferden, von denen eines vom Schmied be- 
schlagen wird, eine Frau, Kinder mit Hunden spielend u. s. w.; 
und italienische Landleute bei Sang und Spiel, Tanz und Schmaus 
in einer Felsgrotte, die einen Ausblick in die freie Landschaft ge- 
währt, im Vordergrunde Kühe, Schafe und ein gelagerter Esel 
(Nr. 584 und 585); im Museum zu Kassel: ein Quacksalber, auf 
einem Gerüst stehend von Volk umgeben, hinter ihm zwei ver- 
schmitzt lachende Gesellen u. s. w.; eine Schlägerei unter italie- 
nischen Bauern, an einem Flussufer sich abspielend; und italie- 
nische Landleute beim Tanz im Hofe einer Osteria, Gegenstück 
zum vorigen (Nr. 302-304); im Museum zu Braunschweig ein 
Halt vor dem WVirtshause (Nr. 297); im Museum zu Hannover, 
angeblich von ihm, eine gebirgige Landschaft mit Hirt und Herde 
(Nr. 271). Die Galerie in Augsburg besitzt von P. van Laar: 
zwei musizierende und trinkende junge Männer an einem Tische 
sitzend (Nr. 554); ein Maskenfest in einem Keller, unmaskierte 
Personen, die den Tanzenden zuschauen; Bussübungen im Vorhofe 
eines Klosters, zwei betende Pilger, zwei sich geisselnde Büsser- 
masken, Zuschauer und Bettler (Nr. 580 und 581); und eine Kopie 
nach ihm, auf dem Thorturm einer Stadt eine Menge beschäftigter 
Leute, unten verschiedene Gruppen Reisender oder sich Unter- 
haltender (Nr. 200); im Rudolfinum zu Prag eine Landschaft mit 
einem Fluss, an dessen Ufer Arbeiter mit dem Einrammen von 
Pfählen beschäftigt sind (Nr. 421); im Museum zu Stuttgart ein 
Hirt und eine Hirtin mit verschiedenen Tieren (Nr. 376); in der 
Czerninschen Galerie zu Wien nach P. van Laar eine Landschaft 
mit Tieren (Nr. 116); und, ihm selbst zugeschrieben, tanzende 
Bauern im Freien (Nr. 120; im Ferdinandeum zu Innsbruck: 
Pferde an einem Fluss in die Schwemme getrieben; Gesindel um
        

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