Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Ebe, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1325441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1329686
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Holland. 
Brustbild eines bejahrten Mannes, vielleicht das Selbstbildnis des 
Künstlers (Nr. 230); und in seiner Art das Brustbild des Prinzen 
Heinrich Friedrich von Oranien (Nr. 231); in der Galerie Czernin 
zu Wien von ihm ein männliches Porträt, Kniestück (Nr. 152); 
im Museum zu Darmstadt: das Brustbild einer Frau; das an- 
gebliche Bildnis des Prinzen Moritz von Oranien im Harnisch; 
und das Kniestück einer vornehmen Frau (Nr. 286-288); im 
Museum zu Gotha das angebliche Bildnis des Johan van Olden- 
barnevelt (Nr. 273); in der Galerie zu Oldenburg: das Brustbild 
eines jungen Mannes und das einer Frau (Nr. 162 und 163); im 
Schlosse zu Aschaffenburg ein weibliches und ein männliches 
Bildnis, Gegenstücke (Nr. 248 und 251); in der Kunsthalle zu 
Hamburg ein männliches und ein weibliches Bildnis, beide als 
Kniestiicke (Nr. 622 und 623); in der Nostizschen Galerie zu Prag 
das Brustbild eines Mädchens (Nr. 276); im Germanischen Museum 
zu Nürnberg das Bildnis eines alten Mannes in Halbiigur (Nr. 323). 
Pieter Mierevelt, geboren zu Delft 1596, gestorben daselbst 1623, 
Sohn und Schüler seines Vaters M. J. Mierevelt, ist wieder wie 
dieser hauptsächlich als Bildnismaler bekannt geworden. Die 
Galerie in Dresden hat von ihm das Bildnis eines jungen Mannes 
mit einem Degen, als Kniestück (Nr 1322); im Museum zu 
Braunschweig von ihm ein Familienstück, wieder als Kniestück 
(Nr. 218). Von Willem Jacobsz Dehi", geboren 1580 in Delft, ge- 
storben daselbst 1638, befindet sich ein weibliches Bildnis, Knie- 
stück, im Städelschen Institut zu Frankfurt a. M. (Nr. 172). 
Leonard Brzuner, geboren 1594 zu Delft, gestorben daselbst 1674, 
begab sich mit 18 Jahren nach Paris und von da nach Italien, 
wo er von Ad. Elsheimer beeinüusst wurde. Nach seiner Rück- 
kehr liess er sich in Delft nieder und erfuhr die Einwirkung Rem- 
brandts, was sich namentlich in der von ihm besonders beliebten 
Beleuchtungsart durch Fackel- oder Kerzenlicht äussert. Er malt 
häufig biblische Begebenheiten, aber auch Schlachten, Innen- 
ansichten, zuweilen Stillleben. Die Galerie in Dresden besitzt 
von ihm: Christus, von Kriegern geschlagen und verspottet, am 
Fusse einer Treppe sitzend; das Gebet König Salomos im Tempel, 
hinter ihm Priester; und die Königin von Saba vor dem thronenden 
Salomo, von Gefolge umgeben (Nr. 1323- 1325); in der kaiser- 
lichen Galerie zu Wien von ihm eine Allegorie der Vergänglich- 
keit, ein Greis in einem Zimmer zwischen zerbrochenen Geraten 
und Waffen, einem Skelett u. a.; und eine Allegorie der Eitelkeit, 
dargestellt durch eine Frau vor dem Spiegel, einen Mann, der 
die Laute spielt, und einen mit Kostbarkeiten bedeckten Tisch 
(Nr. 709 und 710); im Museum zu Braunschweig Simeon im 
Tempel und Jesus zwischen den Schriftgelehrten (Nr. 221 u. 222);
        

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