Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Ebe, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1325441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1329492
Utrechter 
Schule 
17. Jahrhunderts. 
des 
383 
Mann und Rinder-, Schaf- und Ziegenherden (Nr 1250), die 
Figuren sind von Bout. Die kaiserliche Galerie in Wien besitzt 
von C. Poelenburgh die Verkündigung Maria, im oberen Teil des 
Raumes eine Engelglorie, aus welcher der Heilige Geist in Gestalt 
einer Taube niederschwebt; und badende Frauen in einer Land- 
schaft (Nr. 1116 und 1117); in der Pinakothek zu München von 
ihm eine Anzahl jener kleinen anmutigen Landschaften, in der 
Art des Elsheimer, mit Gestalten aus der heiligen Geschichte, aus 
der Mythologie und dem Genre (Nr. 519-525); im Museum zu 
Schwerin von ihm: eine heilige Familie in der Landschaft; das 
kleine Brustbild des nackten Bacehus; das kleine Brustbild einer 
halbnackten Frau, Gegenstück zum vorigen; Europa bekränzt den 
Stier; und eine Landschaft, in welche später von Findorff die 
Ruhe auf der Flucht gemalt ist (Nr. 828-832); im Museum zu 
Kassel: der Triumph des Amor, ein Reigen von nackten Kinder- 
genien, als Repräsentanten der verschiedenen Menschenrassen, von 
Amor angeführt, daneben ein junger Mann mit der Sackpfeife, 
und eine junge Frauengestalt, hinter dem Reigen eine Wolke, auf 
der sich blumenstreuende Amoretten herumtummeln, eines der an- 
mutigsten Werke des Meisters; die Glorifikation eines Madonnen- 
bildßs, dasselbe wird von Engelknaben gen Himmel getragen, von 
anderen umschwebt. wieder eine höchst anmutige Komposition; 
Venus, Bacchus und Ceres auf Wolken, rechts schlummern zwei 
Amoretten, ein dritter naht mit Früchten in der Hand; Merkur 
zur Herse herabschwebend, hinter ihr zwei Paare, je ein Mädchen 
und ein Jüngling, zwei weitere Begleiterinnen Herses u. s. w., in 
einer Gebirgslandschaft; die Anbetung der Hirten mit Engelknaben 
auf einer Wolke; eine felsige Landschaft mit Wasser und Vieh- 
herde; die Anbetung der Könige, nicht ganz zweifellos dem 
Meister zugeschrieben; und eine auf Wolken thronende Versamm- 
lung griechischer Götter, noch weniger sicher dem Meister selbst 
zuzuschreiben, als das vorige Bild (Nr. l72-l79). Ebendort aus 
der Schule des C. Poelenburgh: das Urteil des Paris, die drei 
Göttinnen in gebirgiger Landschaft, rechts Merkur mit Paris her- 
annahend; badende Mädchen bei einer antiken Ruine; und eine 
Landschaft mit badenden Hirten (Nr. 180-182). Nur der Schule 
des Meisters ist eine Landschaft mit drei schlafenden Nymphen, 
denen ein Schäfer, von Amor geführt, naht, im Museum zu Han- 
nover zuzuschreiben (Nr. 393). In der Galerie zu Augsburg 
von ihm: ein Ecce homo in halber Figur; und die schmerzhafte 
Mutter Gottes mit dem Schwert im Busen, Gegenstück zum vorigen 
(Nr. 429 und 430); ausserdem badende Frauen in einer Felsgrotte 
(Nr. 524), und zwei Landschaften, im Charakter von Tivoh bei 
Rom mit Staffage (Nr. 627 und 628); im Rudoliinum zu Augs-
        

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