Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Ebe, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1325441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1329485
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Holland. 
saekpfeifer (Nr. 115); in der Schönbornschen Galerie daselbst der 
Durchzug der Israeliten durch das Rote Meer (Nr. 105); in der 
Nostizschen Galerie zu Prag Venus und Cupiclo (Nr. 138), und 
derselbe Gegenstand noch einmal (Nr. 158); in der Sammlung zu 
Lützschena das Brustbild eines Matrosen, einen Krug und einen 
Hering haltend, lebensgross (Nr. 190). Paulus Moreelse, geboren 
zu Utrecht 1571. gestorben daselbst 1638, Schüler des Michiel 
Mierevelt zu Delft, thatig in Utrecht, war jedenfalls in Italien und 
zeigte sich besonders als vortrefflicher Bildnismaler. Die Ber- 
liner Galerie besitzt von ihm das Bildnis einer jungen Frau, als 
lebensgrosses Kniestück (Nr. 753); im Museum zu Schwerin von 
ihm: das lebensgrosse Brustbild eines vornehmen jungen Mannes; 
das lebensgrosse Brustbild einer vornehmen jungen Frau, Gegen- 
stück zum vorigen; das Brustbild eines jüngeren Mannes; das 
Brustbild einer jungen Frau; das Brustbild eines schönen, ideal 
aufgefassten Hirtenknaben; das kleine Hüftbild eines jungen vor- 
nehmen Mannes; und vermutlich von ihm eine Mutter mit ihrem 
Kinde, als Kniestück etwas über Lebensgrösse. vielleicht eine 
Madonna darstellend (Nr. 699-705); im Museum zu Köln fünf 
Bildnisse, die wohl dem Moreelse zugeschrieben werden können 
(Nr. 611-615); im Museum zu Hannover das Selbstbildnis des 
Meisters, als lebensgrosses Brustbild (Nr. 324). Im Museum zu 
Breslau ein jedenfalls fälschlich auf Moreelse getauftes weibliches 
Bildnis (Nr. 85); in der Kunsthalle zu Karlsruhe von ihm das 
Brustbild eines älteren Mannes (Nr. 232); im Schlosse zu Aschaf- 
fenburg ein Flötenspieler, in halber Figur (Nr. 9); und die Ma- 
donna mit dem Kinde, in halber Figur (Nr. 190). Oomelis um 
Poelmbzargh, geboren 1586 zu Utrecht. gestorben daselbst 1667. 
Schüler des Abr. Bloemaert, dann in Italien, namentlich in Rom 
nach Ad. Elsheimer gebildet. Poelenburgh malte zumeist in 
kleinem Format fein ausgeführte römische Gegenden mit mytho- 
logischer oder idyllischer Staifage, aber auch biblische Gegenstände. 
Im Museum zu Dresden befindet sich eine Anzahl seiner Bilder: 
eine Landschaft mit der heiligen Familie, dem kleinen Johannes 
und Engeln; eine Landschaft mit der Ruhe auf der Flucht, im 
MÄittelgrunde weidende Herden; eine Landschaft mit badenden 
Frauen; Wäscherinnen im Ruinengewölbe; der Parnass mit den 
Musen und Pallas Athene; eine Landschaft mit Tobias und dem 
Engel; Landschaft mit badenden Frauen; Landschaft mit halb- 
nackten Männern, Landschaft mit halbnackten Frauen; und die 
Anbetung der Könige, im Mittelgrunde zahlreiches Gefolge 
(Nr. 1238-1248). Ebendort von einem Schüler Poelenburghs und 
von Pieter Bout: eine Landschaft mit einem Fluss und einer 
Brücke, den Fluss durehschreiten eine Frau auf dem Esel, ein
        

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