Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Ebe, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1325441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1329458
Wallonische 
Maler 
des 
Jahrhunderts. 
379 
Scipio, welcher dem Allucius seine Braut zurückgiebt (Nr. 120). 
Wallerant Vaillant, geboren zu Lille 1623, gestorben zu Amster- 
dam 1677, Schüler des E. Quellinus, tliätig zu Middelburg, Frank- 
furt a. M., Paris und Amsterdam. Von ihm hat die Dresdener 
Galerie die Darstellung eines Briefhalters mit Briefen, einer Gänse- 
feder und einem Federmesser (Nr. 1232); in der Galerie zu Olden- 
burg ein männliches Brustbild (Nr. 148). Jacob Vaillant, geboren 
1628 in Lille, gestorben 1691, in Italien gebildet, seit 1672 Hof- 
maler in Berlin, ist im Museum zu Braunschweig durch ein 
Bildnis des Grossen Kurfürsten als Kniestück vertreten (Nr. 264); 
in der Nostizschen Galerie zu Prag durch: Moses, ÄVasser aus 
dem Felsen schlagend (Nr. 21); Moses, die eherne Schlange auf- 
richtend (Nr. 22); und den Tod des Seneca (Nr. 134). Von Aw 
tonie Waterlo, geboren zu Lille 1609[10, gestorben zu Utrecht um 
1670, besitzt die herzogliche Galerie zu Gotha eine Landschaft 
mit herbstlichem Buchenwald und Staffage (Nr. 275). Antonis 
Waterlo, geboren zu Lille 1818, gestorben zu Amsterdam 1670, 
ist in der grossherzoglichen Galerie zu Mannheim durch eine 
Landschaft mit einem Bach und Wildenten, einem Reiter mit 
Hunden und einem Jäger vertreten (Nr. 200); im Ferdinandeum 
zu Innsbruck, angeblich von ihm, eine Landschaftsskizze (Nr. 
782). Gerard de Lairesse, geboren zu Lüttich 1640 oder 1641, 
gestorben zu Amsterdam 1711, erhielt den ersten Unterricht bei 
seinem Vater lienier und. bei Bertholet Flemal zu Lüttich, später 
folgte er dem N. Poussinz, seine Bilder sind korrekt und verständig 
gemacht, aber theatralisch, ohne jede Innerlichkeit; er hat als 
Manierist verderblich gewirkt. Die Galerie in Dresden hat von 
ihm den Parnass, Apollo in einer reichen Baumlandschaft auf 
Wolken thronend, über ihm Pallas Athene, unten ergehen sich 
spielend und tanzend die Musen u. s. W.) und ein Bacchanal, nackte 
Paare eine Henne und eine Bildsäule umtanzend (Nr. 1233 und. 
1234); im Museum zu Berlin die Taufe des Achilles, Thetis im 
Begriff, den Knaben in das Styxwasser zu tauchen, daneben der 
ruhende Flussgott und vier Hilfe leistende Nymphen (Nr. 481); in 
der kaiserlichen Galerie zu Wien: Kybele empfängt Neptun und 
Amphitrite, am Ufer des Meeres sitzend, von grossem Gefolge 
umgeben; zechende Soldaten und Dirnen in einem verfallenen 
römischen Tempel bei nächtlichem Himmel; und eine Wache bei 
einer Kanone in der Nahe einer Tempelruine, der wachthabende 
Soldat spricht zu einem zweiten, während weiter zurück noch 
drei andere lagern (Nr. 959-961). Von Lairesse besitzt die Pina- 
kothek in München die Allegorie auf das Leben eines Künstlers 
(Nr. 1347 und 13-18); im Museum zu Schwerin von ihm: König 
Seleukos trennt sich zu gunsten seines Sohnes Antiochos von
        

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