Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Ebe, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1325441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1329415
Tiermaler u. a. d. 
Jahrh. 
in Antwerpen u. 
Brüssel. 
375 
schaft, das letztere Bild ist zweifelhaft (Nr. 1218-1220); im Museum 
zu Hannover ein Stillleben von Früchten, Austern u. s. w. (Nr. 
504); in der Kunsthalle zu Karlsruhe ein Frühstück (Nr. 219); 
in der Galerie zu Gotha ebenfalls ein Frühstück (Nr. 64); in der 
Sammlung zu Lützschena ein Frühstück (Nr. 146). Von Jan 
van S011, geboren zu Antwerpen etwa gegen 1650, gestorben zu London 
zwischen 1700 und 1723, Schüler seines Vaters Joris van Son, hat 
die Galerie in Augsburg ein Fruchtstück (Nr. 573). Comelis 
llIahu, geboren 1613 zu Antwerpen, gestorben daselbst 1689, ist 
in der Berliner Galerie durch ein Stillleben von Gefassen, einem 
Krebs, Austern u. s.w. vertreten (Nr. 944). Ebeudort von einem 
vlamischen Meister um 1650 ein Stillleben von Früchten (Nr. 874 B). 
Jan van Kessel (1626-1679), schon bei den vlämischen Sitten- 
malern erwähnt, Sohn des Hieronymus van Kessel, lernte bei 
Simon de Vos und seinem Grossvater, dem Sammtbrueghel. Er 
malte Blumen, Früchte und Tiere aller Art. In der Galerie zu 
Dresden befindet sich von ihm ein Tisch mit Speisen (Nr. 1221); 
in der kaiserlichen Galerie zu Wien: eine Wildschweinshetze; ein 
Bar im Kampfe mit einer Schlange, noch andere Tiere in der 
Landschaft, im Mittelgrunde ein zweiter Bär, von geharnischten 
Männern angegriffen; eine Landschaft mit Wasservögeln; und eine 
Landschaft mit der Darstellung der Fabel vom Fuchs und Storch, 
in einer Landschaft mit noch anderen Tieren (Nr. 945-948). 
Im Museum zu Schwerin werden Jan van Kessel zwei Affen- 
bilder zugeschrieben, eine Baderstube mit Affen und Katzen, und 
Affen beim Brettspiel, Gegenstück zum vorigen (Nr. 559 und 560); 
im Museum zu Braunschweig von ihm ein Stillleben mit einem 
Hasen u. s. w. (Nr. 146); im Museum zu Hannover ein Hühnerhof 
mit Federvieh; und die Fabel vom Fuchs, der vom Storch zu 
Geste geladen war (Nr. 258 und 259); in der Galerie zu Augs- 
burg ein Blumengewinde mit Schmetterlingen und anderen lu- 
sekten, um eine Relieftafel geschlungen, welche ein sich 
küssendes Paar und Amor darstellt; und Kaninchen bei Ge- 
müsen und Küchengeschirr (Nr. 531 und 6l1);.im Rudolünum zu 
Prag ein Kranz von Früchten, welcher das Bild der Ceres um- 
schliesst (Nr. 413). In der Art des Jan van Kessel ist das Reich 
der Vögel in der Kunsthalle zu Karlsruhe gemalt (Nr. 201); 
das Ferdinandeum in Innsbruck hat von ihm ein Stillleben von 
totem Wild und Geüügel (Nr. 739); im Germanischen Museum zu 
Nürnberg das Brustbild der Madonna in einer Steinnische, von 
bunten Blumenguirlanden umgeben (Nr. 308). Alexander Ooasc- 
mans, geboren zu Antwerpen 1627, gestorben daselbst 1689, ist 
ein Schüler des Jan Davidsz de Heem und malt Stillleben. Von 
Coosemans besitzt die kaiserliche Galerie in Wien ein Frucht-
        

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