Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Ebe, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1325441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1329017
Sittenmaler d. 
in 
Antwerpen 
Brüssel. 
335 
Weib, ein Affe und der Famulus; derselbe Stoff in anderer Be- 
handlung; eine Hexenszene unter dem Galgen, wahrscheinlich 
Kopie; eine Hexenszene im Zimmer, beide letzteren sind Gegen- 
Stücke und bei N achtbeleuchtung gemalt; zwei streitende Bauern; 
und ein Trinkender am Tische, die letzteren beiden Bilder sind 
wieder Gegenstücke und als Brustbilder aufgefasst (Nr. 193-199); 
in der Harrachschcn Galerie zu Wien befinden sich von ihm 
Bilder, welche die Sinne darstellen: das Gefühl, durch einen Mann, 
der sich einen Dorn aus dem Fusse zieht; der Geschmack, durch 
ein Weib bei kochendem Topfe, neben ihr ein essender Knabe 
(Nr. 37 und 38); das Gesicht, durch einen Schreiber mit Augen- 
gläsern; das Gehör, durch einen Violinspieler (Nr. 54 und 55); 
ausserdem ebendort ein Bauer mit Krug und Pfeife bei einem 
Kamin sitzend (Nr. 53); und wieder ein Bauer in ähnlicher Um- 
gebung (Nr. 56). Ebendort eine Kopie nach Teniers, das Innere 
der Gemäldegalerie des Erzherzogs Leopold Wilhelm in Brüssel, 
gemalt von Johann Thomas (Nr. 61). Die Czerninsche Galerie in 
Wien besitzt von Teniers: die Beschneidung im Tempel, eine 
Nachahmung des Bassano (Nr. 8); den Dudelsackpfeifer (Nr. 73); 
einen Gefangenwärter (Nr. 81); und zechende Soldaten in einer 
Schenke (Nr. 186); in der Schönbornschen Galerie zu Wien von 
ihm ein Gelehrter (Nr. 27); und Christi Versuchung in der Wüste 
(Nr. 109); im Ferdinandeum zudnnsbruck eine Frau in der 
Küche (Nr. 717); in der Art des Meisters das Brustbild eines 
Mannes (Nr. 759); und angeblich von ihm zwei Nachtstücke, 
Bauern um ein Feuer sitzend (Nr. 760 und 761). Von eigenhän- 
digen Arbeiten des Meisters bewahrt die grossherzogliche Galerie 
in Mannheim: einen Mann mit der Pelzmütze in halber Figur; 
eine Bauerngesellschaft in einer Stube (Nr. 278 und 279); zechende 
und tanzende Bauern in der Schenke; und kartenspielende Männer 
(Nr. 281 und 282); dann an Kopien ebendort: der verlorene Sohn 
(Nr. 280); zechende Männer in einer Schenke; ein Scheren- 
Schleifer, und zechende, rauchende und trinkende Bauern (Nr. 283 
bis 285); im Museum zu Darmstadt von ihm ein alter Gelehrter 
an seinem Studiertisch; und ein über Land gehender Bauer (Nr. 363 
und 364); im Städelschen Institut zu Frankfurt a. M. 11 Bilder, 
darunter eine Viehweide, der heilige Hieronymus in der Wildnis, 
der Arzt im Studierzimmer, Amoretten in einer Alchimistenwerk- 
statt, tanzende Bauern vor einem Wirtshause u. a. (Nr. 151-157 
und 157a-d); im Museum zu Leipzig: der Pachthof; eine Land- 
schaft; und die Affenbarbierstube (Nr. 578, 594 und 624); im 
Museum zu Gotha eine Schenke mit Bauern (Nr. 80); und an 
Kopien: eine Zahnoperation, die Dorfkirmes, und dasselbe noch 
einmal (Nr. 80-83); im Museum zu Oldenburg ein Bauernfesl;
        

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