Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Ebe, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1325441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1328938
Schule, 
der Antwerpener 
Grossmaler 
Jahrhundert. 
327 
als lebensgrosses Kniestüok (Nr. 1321-1324); von ihm in der 
Kunstsammlung zu Basel die Klage um den Leichnam Christi 
(Nr. 124). Von Dirk Booyer-nzanns, geboren zu Antwerpen 1625, 
gestorben daselbst 1680, Schüler des Rubens, befindet sich im 
Museum zu Stuttgart Adam und Eva, aus dem Paradiese ver- 
trieben, die Tiere sind von Peter Boel gemalt (Nr. 306). Jaln de 
Herdt, vermutlich in Antwerpen geboren, um die Mitte des 
17. Jahrhunderts in Mähren und Schlesien thätig, unter dem Ein- 
ilusse des Rubens gebildet, ist in der Kunsthalle zu Karlsruhe 
durch zwei Gegenstücke, die Halbfigur eines alten Herrn und die 
einer alten Frau vertreten (Nr. 189 und 190). A-nthoon Schoonjans, 
geboren um 1650 zu Antwerpen, gestorben zu Wien, wahrscheinlich 
1726, ist ein Schüler des Erasmus Quellinus. Von ihm hat das 
Germanische Museum in Nürnberg den heiligen Sebastian, wie 
er von 2 Kriegsknechten an einen Baum gebunden wird, in über- 
lebensgrossen ganzen Figuren (Nr. 302); in der Galerie zu Augs- 
burg von ihm Hiob von seinem keifenden Weibe und 2 Teufeln 
geplagt, in ganzen lebensgrossen Figuren (Nr. 204); und angeblich 
von ihm eine Grablegung Christi mit Johannes, Magdalena, der 
Mutter Maria und anderen heiligen Frauen, bei Kerzenbeleuchtung 
(Nr. 552). Jan Erasmus Quellinus, geboren zu Antwerpen 1634, 
gestorben zu Mecheln 1715, war der Sohn und Schüler des Eras- 
mus Quellinus, und bildete sich später in Italien hauptsächlich 
nach den Werken des Paolo Veronese. Jan Erasmus malte grosse 
historische Gemälde und viele Altarblätter. In der kaiserlichen Galerie 
in Wien befindet sich von ihm die Marter des heiligen Andreas, der- 
selbe wird mit dem Kopf nach unten ans Kreuz geschlagen, rechts 
oben erscheint eine Engelschar (Nr. 1136); im Ferdinandeum zu Inn s- 
bruck die Verlobung der heiligen Katharina (Nr. 709); im Museum 
zu Darmstadt Alexander bei Diogenes, ganze Figuren in Lebens- 
grösse (Nr. 415); im Germanischen Museum zu Nürnberg ein toter 
Hase und Vogelwildbret am Fusse eines Baumstammes (Nr. 297). 
Jacob Ferdinand Voet, Bildnismaler, geboren zu Antwerpen 1639, 
unter van Dyck, dann in Rom unter Carlo Maratti ausgebildet, 
nach 1691 gestorben, ist in der Berliner _Galerie durch ein 
Bildnis des Kardinals Dezio Azzolini, in einem Lehnsessel sitzend, 
vertreten (Nr. 413). In der kaiserlichen Galerie zu Wien von 
Michelma Woatiers, thätig in der ersten Hälfte des 17. Jahr- 
hunderts, der heilige Joachim, in halber lebensgrosser Figur; und 
der heilige Joseph, als Gegenstück zu dem vorigen Bilde (Nr. 1401 
und 1402). Thomas illatthisen ist wahrscheinlich derselbe Maler, 
welcher als Thomas Matheus von Antwerpen um 1650 genannt 
wird, und der nach England gegangen sein soll. Von ihm besitzt 
das Museum zu Schwerin das Bildnis einer reich geschmückten
        

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