Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Ebe, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1325441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1328793
der 
Grossmaler 
Antwerpener Schule, 
17. Jahrhundert. 
313 
das Brustbild eines jungen Mannes; das Bildnis einer Dame 
mit ihrem Kinde; das Bildnis eines Herrn, der die Handschuhe 
anzieht; und das Bildnis einer Frau mit goldenen Brustschnüren. 
Ein Hauptwerk des Meisters, aus seiner durch Rubens beeinflussten 
Zeit, sind der zwischen Baumstämmen knieeude heilige Hieronymus 
ebendort, und der Jesusknabe, auf eine Schlange tretend. Ferner 
linden sich daselbst von van Dyck: das Bildnis eines Feldherrn 
mit roter Armbinde; das Bildnis eines schwarzgekleideten Herrn; 
das Bildnis einer schwarzgekleideten Dame; drei männliche Bild- 
nisse; und das Bildnis des alten Thomas Parr. Das berühmte Bild 
der Kinder Karls l. daselbst ist eine Wiederholung des Exemplars 
in Windsor Castle, und vermutlich von van Dyck eigenhändig über- 
arbeitet. Dasselbe dürfte vielleicht von dem _Bildnis der Henriette 
von Frankreich, der Gemahlin Karls I., zu sagen sein. Das Bildnis eines 
sitzenden Mannes im Pelz, Kniestiick auf braunem Grunde, stammt 
aus der italienischen Zeit des Meisters; vermutlich von ihm selbst 
gemalt ist ein männliches Bildnis, angeblich das des Phil. Rubens; 
ebendort eine Werkstattwiederholung: das Bildnis des Engelbert Taie, 
Baronsvon Wemmel (Nr. 1017-1021, 1021 A,l022-l023, 1023 A-D, 
1024-1037). Ebendort befindet sich eine Kopie nach van Dyck 
von Peter Lely, Karl l. von England, Kniestüek auf braunem 
Grunde, das Original ist verbrannt (Nr. 1038); und angeblich von 
van Dyck, aber wohl nur in seiner Art: eine nackte Danae, den 
Goldregen empfangend, hinter ihr eine Dienerin, die etwas von 
dem Golde zu erhaschen sucht; Maria mit dem Kinde, als Himmels- 
königin thronend; der Versucher vor Christus, als Kniestück; Bild- 
nis eines Geharnischten mit dem Kommandostabe; Bildnis eines 
Geharnischten, als Brustbild ohne Hände; Bildnis des Roger de 
St. Lary, Herzogs von Bellegarde; ein unvollendeter männlicher 
Kopf; und Maria de' Medicis als Witwe (Nr. 1039-1046). Das 
Berliner Museum besitzt von van Dyck: die Verspottnng Christi 
als König der Juden, in überlebensgrossen Figuren, eine Original- 
wiederholung des Bildes im Museum zu Madrid, jedoch ohne die 
Figuren des römischen Hauptmanns und der Kriegsknechte hinter 
demselben (Nr. 770); die Beweinung Christi mit Johannes, Maria, 
Magdalena und. einem Engel, aus der Zeit des zlweiten Aufenthalts 
des Meisters in Antwerpen, in lebensgrossen Figuren (Nr. 778); 
Bildnis des Thomas Frangois de Carignan, Prinzen von Savoyen 
(Nr. 782); die bussfertigen Sünder, Maria Magdalena, König David 
und der verlorene Sohn, sich reuevoll dem Christuskinde nahend, 
welches von Maria auf dem Schosse gehalten wird, Wohl ein Werkstatt- 
bild unter des Meisters Beihilfe (Nr. 787); die Halbiigur des Apostels 
Petrus (Nr. 790E); der Evangelist Johannes und Johannes der Täufer 
in einer Landschaft, in überlebensgrossen Figuren, Criginalskizze aus
        

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