Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Ebe, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1325441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1328776
Grossmaler 
Jahrhundert. 
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der Antwerpener Schule, 
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ihm ein Göttermahl, und die Entführung der Europa (Nr. 113 und 
114); im Rudoliinum zu Prag Hiob im Elend sitzend, neben ihm 
seine drei Freunde und seine Frau (Nr. 743); im Museum zu Köln 
Maria auf Wolken thronend, umgeben von Engeln, dem General- 
prior der Carmeliter Simon Stock ein Skapulier reichend, rechts 
unten in der Landschaft das Fegefeuer (Nr. 644a). Abraham mm 
Diepenbeeclc, geboren 1592 zu Herzogenbusch, gestorben zu Ant- 
werpen 1675, Schüler seines Vaters, nimmt später ganz die Ru- 
benssche Auffassung und Technik an. Er ist meist in Antwerpen, 
einige Zeit aber auch in London und Paris thätig. Im Berliner 
Museum von ihm die Vermählung der heiligen Katharina, bei der 
der kleine Täufer, Franziskus und Joseph zugegen sind; und die 
Flucht der Cloelia aus dem Lager des Etruskerkönigs, sie ist im 
Begriff, mit ihren Begleiterinnnen den Tiber zu durchschreiten 
(Nr. 818 und 964); in der Galerie zu Dresden Neptun und Am- 
phitrite auf hohem Muschelwagen, unten in den Wellen umspielen 
Tritouen und Nereiden die weissen Seerosse; und nochmals die 
Flucht der Cloelia, aber verschieden von dem Berliner Exemplare 
(Nr. 1016 und 1016 A). Die Pinakothek in München hat von dem- 
selben Meister eine Brotspende an Arme, und Abraham, der die drei 
Engel bewirtet (Nr. 817 und 818); im Museum zu Braunschweig 
die Grablegung Christi, und ein Kinderbacchanal (Nr. 122 und 123); 
im Museum zu Stuttgart Abraham, im Begriff seinen Sohn Isaak 
zu opfern (Nr. 441); im grossherzoglichen Museum zu Mannheim 
die Vermählung der heiligen Katharina (Nr. 248); im Städelschen 
Institut zu Frankfurt a. M. das Bildnis eines Knaben im Jagd- 
kostüm, Halbiigur; und das Bildnis eines Mädchens in Schäfer- 
tracht, Gegenstück zum vorigen (Nr. 145 und 146); in der Galerie 
zu Oldenburg eine thronende Madonna mit einem Bischof (Nr. 129); 
im Schlosse zu Aschaffenburg die heilige Familie (Nr. 201). 
Justus Sutterznans, geboren zu Antwerpen 1597, gestorben zu 
Florenz 1681, Schüler des Willem de Vos, dann in Paris bei Frans 
Pourbus II., darauf in Italien, liess sich dauernd in Florenz nieder. 
Er hatte sich der Schule der Oarracci zugewendet, malte Bildnisse 
und historische Kompositionen, doch sind jene, welche den 
Einfluss des van Dyck zeigen, die besseren. In der kaiserlichen 
Galerie in Wien von ihm das Bildnis der Erzherzogin Claudia, als 
lebensgrosses Kniestück (Nr. 1279); in der Galerie zu Dresden 
in seiner Art: das Brustbild eines jungen Mannes (Nr. 101GB); in 
der Galerie zu Berlin das lebensgrosse Brustbild einer jungen 
Frau (Nr. 405); die Scheck-Galerie in München hat von Sutter- 
mans das Porträt eines Knaben, kopiert nach dem Original im 
PaL-Pitti von A. Kranz (Nr. 242). Cornelis Schut, geboren zu 
Antwerpen 1597, gestorben daselbst 1655, war ein Schüler des
        

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