Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Ebe, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1325441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1328751
Grossmaler 
Antwerpener Schule, 
der 
17. Jahrhundert. 
309 
nehmen Manne zu Füssen geworfen, hinter ihr drängen sich andere 
Schutzsuchende, im Mittelgrunde drei Männer an einem Tische, 
ein vierter sucht in den Wandregalen nach Büchern, Hüchtige, aber 
vortreffliche Skizze, wahrscheinlich zu einem grösseren Gemälde 
des Meisters (Nr. 252); im Museum zu Stuttgart Dädalus seinem 
Sohn Ikarus die Flügel befestigend, zu ihrer Flucht aus dem La- 
byrinth zu Kreta (Nr. 324); und Vertumnus und Pomona, freudig 
einherschreitend, diese mit Früchten, jener mit Trauben beladen, 
von welchen ein geflügelter Knabe und ein Geissbock naschen, ein 
Satyr mit der Rohrflöte begleitet sie (Nr. 336). Die Kunsthalle 
in Karlsruhe besitzt aus der Frühzeit des Jordaens einen Moses, 
welcher Wasser aus dem Felsen schlägt, umher die Ältesten Israels 
mit ihren Kindern und dem Vieh, in lebensgrossen Figuren (Nr. 186)? 
in der Harrachschen Galerie zu Wien der heilige Christophorus 
das Christkind durch das Wasser tragend, rechts vorn am Ufer 
eine rastende Familie, hinter ihr ein Pilger, weiterhin der dem 
Heiligen leuchtende Eremit und andere Personen (Nr. 39); in der 
Schönbornschen Galerie zu Wien Flussgötter von Jordaens und 
Van Es (Nr. 23); im Ferdinandeum zu Innsbruck der Festzug 
des Bacchus von Jordaens (Nr. 701). Das Museum in Darmstadt 
besitzt von ihm eine Allegorie: die Tugend folgt den Mahnungen 
des Engels und verschmäht das Gold einer alten Kupplerin, wo- 
rüber das Laster sich grimmig gebärdet; und das Urteil Salomos 
(Nr. 817 und 318); im Städelschen Institut zu Frankfurt a. M. 
die Anbetung der Hirten (Nr. 139); in der Galerie zu Oldenburg 
der heilige Hieronymus vor einer Grotte sitzend; Diana mit ihren 
Nymphen. unter denen Kallisto, im Bade; und der heilige Domi- 
nikus in Wolken durch eine Halle schwebend, über der ein Mutter- 
gottesbild mit dem Christuskinde, welches sich herniederbeugt, 
während eine Schar Krüppel und Kranke sich um Hilfe flehend 
vor die Füsse des Heiligen drängt (Nr. .145-147); im Schlosse zu 
Aschaffenburg Merkur, den Argus einschläfernd (Nr. 140); und 
der heilige Augustinus seine Jünger unt-errichtend (Nr. 233); in der 
Kunsthalle zu Hamburg Abraham und Isaak als lebensgrosse 
Halbiiguren (Nr. 82); im Stadtmuseum zu Königsberg, angeblich 
von Jordaens, ein Faun (Nr. 1090); in der Nostizschen Galerie zu 
Prag zweimal der Kopf einer alten Frau, in verschiedenen An- 
sichten (Nr. 190 und 191); in der Kunstsammlung zu Basel die 
Skizze der vier Kirchenvater, angeblich von Jordaens (Nr. 119); 
in der Sammlung zu Lützschena die vier Apostel, als Kniestüek 
in Lebensgrösse (Nr. 162). Uomelis de Vos, geboren zu Hulst um 
1585, gestorben zu Antwerpen 1651, ein Schüler des David R0- 
meeus, war Wohl auch in Italien. Er malte historische Bilder 
und besonders vortreffliche Porträts, welche den Einfluss des
        

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