Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Ebe, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1325441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1325890
VOU. 
Schule 
Florenz, 
Jahrhundert. 
23 
anlehnt. Die Galerie in Berlin hat von ihm: eine thronende 
Madonna mit dem Kinde, Heiligen und Engeln, im Hintergrunde 
Landschaft; eine Maria mit dem Kinde und zwei Engeln; und eine 
thronende Maria mit dem Kinde, Heiligen und verehrenden Engeln 
(Nr. 87, 90 und 98). Eine Maria mit dem Kinde und Heiligen in 
der Dresdener Galerie (Nr. 21) wird der Schule des Raifaelino 
del Garbo zugewiesen. Ihm selbst werden in der grossherzoglichen 
Galerie in Oldenburg zwei Bruchstücke von Gemälden auf Gold- 
grund zugeschrieben, schwebende, musizierende und singende Engel 
und musizierende bekränzte Cherubim (Nr. 12 und 13); dieselben 
dürften aber eher dem Benozzo Gozzoli zukommen. In der Harrach- 
sehen Galerie in Wien eine heilige Familie mit zwei anbetenden 
Engeln, von Raffaelino del Garbo (Nr. 136). Ein Klappaltar von 
Alvaro di Pietro, Florentiner Schule um 1434, der in der Mitte 
Maria mit dem Kinde nebst Johannes Bapt. und Antonius dem 
Einsiedler, auf den Flügeln den englischen Gruss, die Kreuzigung 
und die Auferstehung zeigt, beßndet sich im Museum zu Braun- 
schweig (Nr. 6). Lorenzo di Credi (1459-1537), neben Lionardo 
und Perugino Schüler des Verroechio, geht in Komposition und 
Erfindung nicht über seinen Meister hinaus, eignet sich aber von 
Lionardo eine höchst verschmolzene, fein gestimmte Färbung an. 
Eigen ist ihm eine gewisse Anmut der Formen und ein Gefühl 
stiller Andacht, obgleich ihm die Kraft der dramatischen Schil- 
derung ganz abgeht. In der Galerie zu Dresden von ihm: "Maria. 
mit dem Kinde und Johannes, in einem einfachen Gemache, als 
Kniestück; eine heilige Familie, die Jungfrau mit dem Kinde in 
einer Renaissancehalle, Joseph sitzt rechts in der Landschaft; und 
eine thronende Maria mit dem nackten Ohristnskinde zwischen 
Heiligen (Nr. 13, 14 und 15). Die Galerie in Berlin besitzt von 
Credi eine Maria mit dem Kinde in einer zerfallenen Hütte (Nr. 100) 
und eine Maria von Ägypten, knieend und sich einem herab- 
Sßhwebenden Engel zuwendend, der ihr den Kelch des Abend- 
mahls bringt (Nr. 103). Ehendort aus der Schule des Lorenzo di 
Credi eine Bilaria mit dem Kinde neben einer Tempelruine und mit 
einem Ausblick in die Landschaft (Nr. 89). Im Stadtmuseum zu 
Königsberg Vün Lorenzo di Credi eine sitzende Maria, das Kind 
auf dem Schossev im Hintergrunde Landschaft (Nr. 19). In der 
Pillakmhek zu München von demselben ein Rundbild der An- 
betung des Kindes (Nr. 1017); ebenclort eine Kopie nach ihm 
Ähriß und 17036131 das am Boden liegende Jesuskind anbetend: 
nach dem Originale in der Galerie Borghese in Rom (Nr. 1018). 
In der grossherzoglichen Galerie zu Oldenburg die Madonna mit 
der Schwalbe: Maria sitzt zwischen zwei Fenstern und hält das 
nackte Ohristuskind auf dem Schosse, welches eine Schwalbe in
        

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