Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Ebe, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1325441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1328613
Schule, 
der Antwerpener 
Grossmaler 
Jahrhundert. 
295 
zeigt, während die Verwundeten und Toten herabgestürzt am Ufer 
des Flusses liegen. Von allegorischen Szenen befinden sich in der 
Pinakothek: Minerva. als Beschützerin des Friedens (Nr. 755); 
Mars, von Venus mit einem Lorbeerkranze, von Amor mit einer 
Palme geschmückt, als Belohnung der Tapferkeit (Nr. 756); und 
der Sieg der Tugend über die Wollust, durch einen Krieger ver- 
sinnlicht, der seinen Fuss auf den am Boden liegenden Bacchus 
setzt und die daneben stehende Venus kaum eines Blickes würdigt 
(Nr. 725); dann ein grosser Früchtekranz, den sieben nackte Kinder 
mit Mühe herbeisohleppen, ein viel bewundertes "Werk (Nr. 728). 
Zu den historischen Bildern des Meisters gehören: die Leichenfeier 
des Decius Mus (Nr, 780); die Aussöhnung der Sabiner mit den 
Römern (Nr. 753); und ein sterbender Seneca (Nr. 72-1); vor allem 
aber, und die vorgenannten weit überragend, 15 Originalskizzen. 
nebst 2 Kopien von den im Luxembourg in Paris ausgeführten 
grossen Bildern aus dem Leben der Maria de' Medicis, in denen 
sich Götter, Göttinnen und nackte Genien ganz ungesucht mit den 
im Zeitkcstüm auftretenden historischen Persönlichkeiten zu einem 
harmonischen Ganzen verbinden (Nr. 764-779). Auch ein ergreifen- 
des Genrebild ist vorhanden, welches von Soldaten ausgeplünderte 
Bauern darstellt (Nr. 807). Von den im höchsten Grade individuell 
charakteristischen Bildnissen des Rubens enthält die Galerie: den 
Meister selbst mit lsabella Brandt, seiner ersten Frau, in einer 
Geisshlattlauhe sitzend (Nr. 782); dann wieder Rubens in Schäfer- 
traclit seine zweite Frau Helene Fourment umarmend (Nr. 759); 
ein zweites Bild zeigt die genannten beiden durch den Tulpen- 
garten wandelnd (Nr. 798); ferner das Bildnis der Helene Fourment 
in ganzer Figur sitzend (Nr. 794); dieselbe als Halbfigur mit dem 
Federbarett auf dem Kopfe (Nr. 795); und von besonderer Schön- 
heit das grosse Bildnis der jungen Mutter mit ihrem Knäblein auf 
dem Schosse (Nr. 797); ein frühes unbedeutendes Porträt von 
Rubens" Bruder Philipp (Nr. 783); ein liebevoll durchgeführtes 
weibliches Bildnis, welches als das der Mutter des Meisters be- 
zeichnet wird (Nr. 792); die beiden Porträts des Dr. van Thulden 
und eines unbekannten Gelehrten (Nr. 800 und 799); das Bildnis 
eines jungen Mädchens (Nr. 793); das vermeintliche Bildnis des 
Hugo Grotius (Nr. 785); das Bildnis eines jungen Mannes in 
schwarzer Kleidung (Nr. 786); und das Bildnis der Helene Four- 
ment in schwarzer weissgeschlitzter Kleidung (Nr. 796). Porträts 
von Personen aus den höchsten Gesellschaftskreisen sind: das Bild 
des Grafen Arundel mit Hund und Bedienung (Nr. 784); die Bild- 
nisse des Königs Philipp IV. von Spanien und seiner ersten Ge- 
mahlin Elisabeth von Bourbon (Nr. 787 und 788); und die beiden 
Porträts des Kardinal-Infanten Don Ferdinand (Nr. 790 und 789)-
        

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