Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Ebe, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1325441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1328519
Vlämische 
Schule, 
Hälfte 
17. Jahrhunderts. 
285 
schaft mit einem angelnden Bauer, neben ihm ein junges YVeib, 
das den Arm um seinen Hals gelegt hat, hinter einem Baum ein 
lachender Junge, der auf das Paar weist u. s. w.; und ein Bauern- 
junge im Begriff, ein Vogelnest auszunehmen, drei andere Burschen 
stehen unten u. s. w. (Nr. 1073 und 1074); im Museum zu Braun- 
schweig eine sehr lebendig gemalte vlämische Kirmes; eine Gc- 
birgslandschaft mit einem Hochzeitszuge; und eine Landschaft im 
Charakter von Tirol mit einem Jäger (Nr. 90-92); im Museum 
zu Köln eine Landschaft mit grosser Stnffage, darstellend Christus, 
nach seiner Auferstehung der Maria Magdalena im Garten er- 
scheinend (Nr. 637); in der Galerie zu Augsb urg die Kreuztragung 
mit den heiligen Frauen und vielem, den Zug umdrängendem Volk, 
im Hintergrunds Jerusalem, als holländische Stadt (Nr. 191); und 
ein Schützenfest in einer offenen holländischen Stadt, Tanzende 
und Zechende, dahinter der maskierte Aufzug der Schützen (Nr. 562). 
Das Museum in Stuttgart besitzt von Vinck-Boons eine Wald- 
landsehaft mit Staffage (Nr. 417); in der Sammlung zu Donau- 
eschingen von ihm die sitzende heilige Jungfrau mit dem Christus- 
kinde auf dem Schosse, oben schweben zwei nackte blumenstreuende 
Engel, rechts grosse Blumen und dunkle Waldpartien, links Aus- 
sicht in eine weite Ferne, das Motiv der Figurengruppe geht 
wahrscheinlich auf eine Komposition des Lukas van Leiden zurück 
(Nr. 114). Eine holländische Kirmes mit tanzenden, trinkenden 
und raufenden Leuten von ihm bewahrt die Harrachsche Galerie 
in Wien (Nr. 58); im Ferdinandeum zu Innsbruck ist Vinck- 
Boons durch eine Waldlandschaft mit Seeaussicht und dem heiligen 
Hieronymus; eine Landschaft mit der heiligen Magdalena; eine 
Waldlandschaft mit einem Blick auf Häusergruppen; und eine 
Landschaft mit Gottvater, welcher dem Adam die Eva zuführt, 
vertreten (Nr. 728-731). Das Museum, in Darmstadt hat V0n 
ihm eine grosse, bezeichnete Landschaft (Nr. 300); im Städelschen 
Institut zu Frankfurt a. M. eine Dorfkirmes, vorn ein blinder 
Leiermann, von einer Schar Kinder begleitet (Nr. 203); in der 
Art des Vinck-Boons in der Galerie zu Gotha: _eine Fuchsjagd im 
Walde bei einem Gewässer, und eine Bärenjagd im YValde (Nr. 18 
und 19); im Schlosse zu Aschaffenburg von ihm eine schöne 
Waldlandschaft mit einem Schlosse (Nr. 207); und eine Landschaft 
mit der Hagar und dem Engel (Nr. 216); in der Kunsthalle zu 
Hamburg ein grosser Jahrmarkt in einem Flandrischen Dorfe, 
und die Taufe des Kämmerers der Mohrenkönigin (Nr. 193 und 194); 
im Stadtmuseum zu Königsberg eine vlärnische Kirmes (Nr. 56); 
in der Nostizschen Galerie zu Prag eine Kirmes in einem Dorfe, 
welches ein schiffbarer Kanal durchschneidet (Nr. 177). Anthony 
Mirou, geboren im letzten Viertel des 16. Jahrhunderts, gestorben
        

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