Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Ebe, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1325441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1327558
Venezianische 
Schule, 
Jahrhundert. 
189 
Seleukus, von rechts her schreitet die junge Stiefmütter des Prinzen 
heran, neben dem Bett sitzt der Arzt Erasistratos (Nr. 489); in 
der Galerie zu Darmstadt die Madonna mit dem Christkinde 
(Nr. 594). Antonio Bcllucci (1654-1715), meist in Venedig, aber 
auch in Wien, Düsseldorf und London thätigy ist in der Galerie 
zu Dresden durch eine Venus mit Amor, in der Landschaft, 
und durch eine Maria mit dem Kinde (Nr. 545 und 546) vertreten; 
in der Galerie zu Augsburg durch eine Danae, welche den Gold- 
regen empfängt, der von einer Alten in einem Tuche gesammelt 
wird (Nr. 215); ebendort von ihm die Vermählung des Kurfürsten 
Joh. Wilhelm von der Pfalz mit Anna Maria de Medici, der Erz- 
bischof spricht den Segen, Hofleute und Volk sind Zeugen, Engel 
streuen Blumen herab, in den Wolken die Gestalt eines Verklärten 
(Nr. 219), das Museum zu Stuttgart hat von P-ietro Bellotti, ge- 
boren 1625, gestorben 1700, eine alte Spanierin, als Kniestück 
(Nr. 1241. Von Fra Vittore Ghislanrli (1655-1743), Schüler des 
Bombelli, hat die Dresdener Galerie eine Kopie nach dem 
Selbstbildnis Rembrandts in den Üffizien (Nr. 547). Sebastvlano 
Rico-i (geb. 1659 oder 1660, gestorben zu Venedig 1743), Schüler 
des Gervelli und des Aless. Magnasco in Mailand; von ihm in der 
Galerie zu Dresden: Christi Himmelfahrt, unten die Apostel; 
eine Priesterin am Altar, zu Seiten das verehrende Volk; und ein" 
Priester am Altar, ebenfalls von cpferndem Volk umgeben 
(Nr. 548-550); die beiden letzteren Bilder sind Gegenstücke; im 
Ferdinandeum zu Innsbruck ein knieender Bischof mit dem 
Palmzweige in der Hand (Nr. 525); im Schlosse zu Aschaffen- 
burg die Skizze zu einer Himmelfahrt Mariä (Nr. 180). Giuseppc 
Diamantiozi (1621-1708) istiin der Galerie zu Dresden durch 
einen David mit dem Haupte Goliaths vertreten (Nr. 551). Antonio 
Molinari (1665 bis nach 1727), Schüler A. Zanchis und seines 
Vaters Giov. Batt. Mclinari; von ihm im Museum zu Dresden 
Amor und Psyche, Amor schlummernd, vor ihm Psyche mit der 
Lampe (Nr. 552); und in der kaiserlichen Galerie zu Wien Jesus 
vor Kaiphas, Christus zwischen zwei Schergen stehend (Nr. 308). 
Luca Carlivaris (1665-1731) war als Vedutenmaler ein Vorgänger 
Ant. Canales; von ihm in der Galerie zu Dresden ein venezi- 
anisches Städtebild mit reicher Staffage (Nr. 553); und im Germa- 
nischen Museum zu Nürnberg eine Ansicht des Dogenpalastes 
mit der Piazetta, der Bucentoro fährt eben von der Riva ab 
(Nr. 416); im Museum zu Stuttgart eine Aussicht vom Markus- 
platz auf die Piazetta, und als Gegenstück, der Blick von der 
Piazetta nach der Kirche S. Giorgio maggiore (Nr. 599 und 600). 
Marco Ricci (1679-1729), war Schüler seines Oheims Seb. Ricci, den 
er bald übertraf; er wählte die Landschaft als Hauptgegenstand
        

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