Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Ebe, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1325441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1327492
Ferraresische 
und Venezianische 
Schule, 
Jahrh. 
183 
zianische Kolorit. Eine Anzahl seiner Bilder befindet sich in der 
Galerie zu Dresden: Die Anbetung der Hirten auf schwarzem 
Grunde, oben erscheinen Engel; die Darstellung Christi im Tempel 
mit Zuschauern; ein Ecce homo in Halhtigur auf schwarzem 
Grunde, das von hellen Strahlen umleuchtete Haupt des Heilands 
schmerzlich gen Himmel gerichtet; die Steinigung des heiligen 
Stephanus, links oben ein herabschwebender Engel mit der Krone 
und der Palme; die heilige Dreifaltigkeit auf schwarzem Grunde, 
Gottvater hält den Leichnam Christi im Schosse, über ihm schwebt 
die Taube des heiligen Geistes zwischen Engeln; Maria mit dem 
Kinde thronend, auf schwarzem Grunde; Venus und Adonis, dieser 
an den Knieen der Venus liegend; das Parisurteil, die Göttinnen 
stehen vor Paris, hinter ihm Merkur, über der Venus schwebt 
Amor; David mit dem Haupte Goliaths, Kniestück auf dunklem 
Grunde (Nr. 515-523); ebendort, aus der Schule des Orbetto, Venus 
mit der Leiche des Adonis, die von sieben Amoretten herbei- 
getragen wird, links in der Landschaft der Eber (Nr. 524). Die 
kaiserliche Galerie in YVien besitzt von Orbetto: Christus in der 
Vorhölle auf schwarzem Steiugrunde, die matt gemalten Gestalten 
sind nur undeutlich zu erkennen; Anbetung der Hirten und Kreuz- 
abnahme auf zwei Seiten einer Schiefertafel; Christi Grablegung, 
der Leichnam wird von Joseph von Arimathia und Johannes ge- 
halten, Magdalena kniet zu seinen Füssen, die schmerzreiche Mutter 
und eine heilige Frau stehen dabei; und Christus am Kreuz, zwei- 
mal. auf jeder Seite der Tafel, einmal emporblickend, das andere 
Mal mit gesenktem Haupte (Nr. 530-533). Das Museum in 
Kassel hat von Ürbetto ein Urteil des Paris, im ganzen der Dar- 
stellung desselben Gegenstandes in der Dresdener Galerie ent- 
sprechend (Nr. 504); ebenfalls in Kassel von ihm: Perseus und 
Andromeda, diese an einen Fels im Meere geschmiedet, am Ufer 
ihre Eltern nebst Gefolge, Perseus schwingt die Lanze nach dem 
heranschwimmenden Ungeheuer; Leda mit dem Schwan, sie liegt 
nackt ausgestreckt, über ihr ein kleiner Liebesgott; das Martyrium 
der heiligen Katharina, von oben schwebt ein Engel mit dem 
Palmzweig heran, die Schergen flüchten (Nr. 505-507); im Museum 
zu Hannover: Lot mit seinen Töchtern und Hagar in der 
Wüste (Nr. 543 und 544), wohl nur in der Art des Orbetto; im 
Museum zu Stuttgart Simson und Delila (Nr. 32); und eine 
Allegorie, die Zeit befreit aus den Netzen der Liebe und heilt 
ihre Wunden, durch Saturn, Mars, Venus und Amor dargestellt 
(Nr. 40); in der Sammlung zu Lützschena eine Grablegung Christi 
(Nr. 208); in der Pinakothek zu München von Orbctto drei Bilder 
aus dem Leben des Herkules (Nr. 1197-1199); im Museum zu 
Leipzig von ihm der Tod der Porzia, Gemahlin des Bmtus
        

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