Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Ebe, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1325441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1327462
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Italien. 
(Nr. 232), und nochmals die Amazonenschlacht (Nr. 234); ebendort 
der im Nil aufgefundene Moses, der Tochter Pharaos von ihren 
Dienerinnen gereicht (Nr. 250); und Isaak segnet Jakob, der ein 
haariges Fell um den Arm hat, hinter ihm Rebekka (Nr. 280): im 
Schlosse zu Aschaffenburg Esther vor Ahasver, und die Königin 
von Saba dem Salomo Geschenke bringend (Nr. 198 und 199); 
endlich in der Nostizschen Galerie zu Prag Prometheus mit dem 
Adler, und Ixion auf dem Rade (Nr. 227 und 228). Paolo de, 
Mattcis (1662-1723) war Schüler und Nachahmer des Giordano 
und des Giov. M. Morandi, er arbeitete in Frankreich und Italien, 
meist in Neapel, erreichte aber seine Vorbilder nicht. In der 
kaiserlichen Galerie zu Wien von ihm: die flüchtige Erminia, 
einen Hirten um Aufnahme bittend, sie erscheint in voller Rüstung, 
ihr Streitross steht hinter ihr (Nr. 301); in der Galerie zu Augs- 
burg Herkules am Scheidewege, vor ihm das Laster in Gestalt 
eines schönen Weibes, und die Tugend in weissem Gewande mit 
dem Schwert auf den steilen Weg deutend, der zum Berge des 
Ruhmes emporführt (Nr. 253); in der Harrachschen Galerie zu 
Wien Christus als Richter, umgeben von den Heiligen des Himmels 
und einer Gruppe von Engeln, Skizze (Nr. 155), und Maria in der 
Glorie von Engeln emporgetragen, Gottvater und der heilige Geist 
über ihr schwebend, von Engeln angebetct, unter ihr die Erde mit 
dem Drachen der Erbsünde,. links der heilige Michael, rechts der 
heilige Gabriel (Nr. 244); im Schlosse zu Aschaffenburg: Gott- 
fried von Bouillon, vom Feldherrn des geschlagenen Türkenheeres 
das Schwert entgegennehmend (Nr. 309); Clorinde, welche Sofronia 
und Olint vom Scheiterhaufen rettet (Nr. 3l8); Gildippe und Eduard 
gemeinschaftlich gegen die Türken kampfend (Nr. 334), und der 
verwundete Tankred von Armida. gepflegt (Nr. 3-13). Nicola 
Malinconico, am Ende des 17. Jahrhunderts in Neapel thätig, war 
ein Nachahmer des Giordano, von ihm hat das Museum zu Schwerin 
die Anbetung der heiligen drei Könige (Nr. 625). Von Ihancesco 
Tcsta (1- 1738), einem Schüler des Giordano oder von diesem selbst, 
rührt das Bildnis eines Priesters im Museum zu Köln her (Nr. 848). 
Dome-nico Gargiulo, genannt Micco Spadaro (1- zu Neapel 1679), 
Schüler des Falcone und des Salvator Rosa, ist im herzoglichen 
Museum zu Gotha durch „die Spieler" vertreten; ein junger 
hlann sitzt auf der Erde und blickt in seine Karten, ihm gegen- 
über der Falschspieler (Nr. 544); ebendort von ihm der Messer- 
kampf vor _der Schenke zwischen zwei zerlumpten Raufern (Nr. 545). 
Einer der spätesten und bereits sehr verflachten Nachahmer des 
Pietro da Oortona ist Francesco Solimena, genannt FAbbate Oiccio 
(1657-1747), er lebte in Neapel, hielt sich aber eine Zeitlang in 
Wien auf. In der Galerie zu Dresden von ihm: der Kampf der
        

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