Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Ebe, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1325441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1327440
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auf dem Berge Moses und Aron; Gideons Sieg über die Midianiter, 
als Nachtstück; und zwei männliche Bildnisse (Nr. 474-495), das 
letztere von beiden ist zweifelhaft. Auch die kaiserliche Galerie in 
Wien besitzt eine grössere Anzahl guter Bilder des Giordano: der 
Engelsturz, von glänzender Färbung und sorgfältiger Ausführung: der 
Erzengel mit dem Flammenschwert blickt auf die in wilder Ver- 
zweiiiung hinunterstürzenden gefallenen Engel, deren Oberster samt 
seinem Throne rückwärts fällt, über den Wolken frohlockt eine 
Kinderschar; die Ausweisung der Hagar durch Abraham, hinter 
ihm Sarah und andere Frauen; der Kindermord, im Hintergrunde 
Herodes in einem Saulentempel, in Gesellschaft von zwei Schrift- 
gelehrten sitzend; das Martyrium des heiligen Bartholomaus, dieser 
ist an die Aste eines Baumes gebunden, vor ihm zwei Henkers- 
knechte; die Verheissung des heiligen Joachim, der Heilige ist 
dreimal dargestellt; die Geburt der heiligen Jungfrau: die heilige 
Anna auf ihrem Lager. neben ihr steht der heilige Joachim, eine 
Frau halt die kleine Maria auf dem Schosse, andere Frauen um- 
geben das Bett; Mariens Darstellung im Tempel mit vielen Figuren; 
die Vermählung der heiligen Jungfrau, in der Luft Engel, welche 
Blumen streuen; die Heimsuchung, Maria von Elisabeth und Zacha- 
rias vor dem Hause bewillkommnet, vorn der heilige Joseph, in 
den Wolken zwei betende Engel; die Anbetung der Hirten, wobei 
das Licht vom Kinde ausgeht; der Traum des heiligen Joseph, 
über ihm schwebt der zur Flucht mahnende Engel, im Nebenge- 
maeh die knieende Maria; der Tod des heiligen Joseph, zur Seite 
Christus, Engel umgeben das Bett, links entflieht der Teufel, zu 
Füssen Christi betet die heilige J ungfrau; der Tod der Maria, um 
sie herum die Apostel, Engel schweben herab, im oberen Teil 
Gott Vater in einer Glorie mit ausgebreiteten Armen (Nr. 225-237). 
Im Museum zu Berlin von Giordano das Urteil des Paris, vor 
ihm stehen die drei Göttinnen, Merkur blickt links hinter einem 
Baume hervor (Nr. 441); im Museum zu Schwerin: die Madonna. 
mit dem Kinde auf XVolken thronend und von Engeln umgeben, 
unten die Heiligen Franz von Assisi und Aloysius von Gonzaga; 
die Speisung der Filuftausend, Christus sitzt in der Mitte der Bildes, 
um ihn lagert das Volk, am dunklen Abendhimmel schweben Engel- 
gruppen; die Hochzeit zu Kanu, Jesus oben an der Tafel, Maria 
neben ihm, zwischen beiden ein Diener mit dem Krug u. a. (Nr. 418 
bis 420). In der Pinakothek zu München ist Giordano durch den 
bethlehemitischen Kindermord, der von äusserstem dramatischen 
Leben durchströmt ist und durch eine Anzahl Halbüguren alter 
Gelehrter vertreten (1252-1258). In der Art des Giordano besitzt 
die Galerie in Darmstadt die Nymphe Galathea auf ihrem Wagen, 
von Meer- und Liebesgöttern umgeben, das Meer durchziehend,
        

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