Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Ebe, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1325441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1327412
17. jahrhundert. 
Schule. 
Neapolitanische 
175 
Tritonen, und drei Flussgötter, auf dem Boden sitzend und mit 
einander sprechend; beide Stücke scheinen Ausschnitte aus einem 
grösseren Bilde zu sein; eine Flusslandschaft mit einer Brücke und 
Figurenstaffage, und eine Felslandschaft mit Hirten und Wanderern 
in phantastischer Bildung (Nr. 89l-894). Die beiden Landschaften 
Salvator Rosas in der Pinakothek zu München, eine Felsenküste 
mit einem Schloss auf der Höhe und Staffage von Seeleuten, und 
eine Aussicht über eine hügelige Ebene auf das Meer mit Reitern 
und einem Angler, Gegenstück zum vorigen  121.3 und 1244), 
geben Motive aus den Abruzzen, aber nicht realistisch, sondern in 
einer phantastischen Grundstimmung durchgeführt; ebendort von 
ihm das Kriegsvolk des Gideon an einem Flusse trinkend (Nr. 1242), 
und von Nachahmern des Meisters zwei Felsenlandschaften (Nr. 1245 
und 1246). Die Galerie in Kassel besitzt drei Schlachtbilder in 
der Art des Meisters (Nr. 554-556): auf dem ersten Bilde ein 
Kampf zwischen Reitern mit Säbeln und Pistolen geführt; auf dem 
zweiten Bilde eine Reiterschlacht zwischen Orientalen und Euro- 
päern vor einer befestigten Stadt; auf dem letzten endlich die 
Belagerung einer hochgelegenen Festung durch geharnischte Reiter 
und Fussgänger, im Mittelgrunde und um den Turm wogt bereits 
der Kampf. Das Museum in Stuttgart hat von Salvator Rosa 
eine Landschaft mit Ruinen und Blick auf das Meer, unter den 
Baumen sind Hirten und Tiere gelagert (Nr. 582); in der Kunst- 
halle zu Karlsruhe von ihm zwei Krieger in einer Schlucht, 
einen Gefangenen bewachend, und aus seiner Schule Fischer am 
Strande mit ihren Netzen beschäftigt (Nr. 460 und 461); im Ferdi- 
nandeum zu Innsbruck, von Nachahmern des Salvator, Wald- 
landschaft mit Wasserfall und Staffage; ein Flussthal mit Burgen, 
vorn fünf "Soldaten; eine Landschaft mit einem Weidenbaum, 
darunter zwei Soldaten (Nr. 577-579); ebenfalls von einem Nach- 
ahmer, in der grossherzoglichen Galerie zu Mannheim, eine 
Waldlandschaft mit Figurenstaffage (Nr. 70); in "der grossherzoglichen 
Galerie zu Oldenburg drei nur vermutungsweise dem Salvator 
zugeschriebene Bilder: eine Landschaft, in welcher gewaltige Felsen 
und zum Teil zerschmetterte Bäume ein dunkles Gewässer um- 
schliessen, an dem Jakob seine Herde trankt; der erblindete 
Belisar, zwischen Säulentrümmern, hinter ihm zwei Krieger; 
Schatzgräber in einem unterirdischen Gemach bei Fackellicht, 
werden von teuflischen Gestalten gezüchtigt (Nr. 54-56); in der 
Galerie zu Augsburg: Landschaft mit hohen Felsen und Ausblick 
auf das Meer, vorn ein Greis und eine Frau (Nr. 182); Landschaft 
mit Aussicht durch einen Brückenbogen, v0rn Sind Fischer beschäftigt 
(Nr. 238); felsige Landschaft mit Ruinen jenseits eines Flusses mit 
Ausblick auf das Meer und mit Staffage von Fischern und Soldaten.
        

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