Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Ebe, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1325441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1327307
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Italien  
vom Rosenkranz in der kaiserlichen Galerie in Wien (Nr. 6): in 
der Mitte thront die heilige Jungfrau mit dem Kinde und lässt 
durch die Heiligen Dominikus und Petrus Martyr Rosenkränze 
unter das Volk verteilen, links vorn kniet eine Frau mit einem 
Knaben, neben ihr der Stifter des Bildes; ebendort von ihm: Maria 
mit dem Kinde und der heiligen Anna; die Geisselung Christi 
durch zwei Schergen, rohe, halbentblösste Gestalten, vorn ein ge- 
wappneter Ritter; David mit dem Haupte des Goliath, auf dunklem 
Grunde, in halber Figur, ein gutes Bild des Meisters; Tobias heilt 
seinen Vater von der Blindheit, zu Füssen des Alten ein Knabe, 
links drei Frauen; Christus unter den Schriftgelehrten, wahrschein- 
lich von einem Schüler; und ebenso der ungläubige Thomas, der 
die Wunde des Heilandes mit der Hand betastet, drei andere 
Jünger sind als Zeugen zugegen (Nr. 7-12). Im Museum zu 
Berlin beiinden sich von Caravaggio: die Grablegung Christi: 
Johannes und Joseph von Arimathia den Leichnam tragend, zwi- 
schen beiden Magdalena (Nr. 353); das Brustbild eines Mannes, 
auf dunklem Grunde (Nr. 354); das Bildnis einer jungen Frau, 
angeblich einer römischen Courtisane, auf dunklem Grunde (Nr. 356); 
der heilige Matthäus schreibend, mit dem Engel (Nr. 365); Amor 
als Herrscher tritt die vor ihm liegenden Attribute der irdischen 
Macht, der Wissenschaft und Künste übermütig mit Füssen 
(Nr. 369); der überwundene Amor: derselbe wird von einem ge- 
flügelten Genius mit dem Blitzstrahl zu Boden gestreckt, links 
Pluto zu Füsseu des Genius (Nr. 381); die beiden letzten Bilder 
sind Gegenstücke und sollen die irdische und die himmlische Liebe 
darstellen. Zu den Marterszenen des Meisters, welche den Schmerz 
des Gepeinigten in brutaler Weise schildern, gehören die Dornen- 
krönung und das Martyrium des heiligen Sebastian in der Pina- 
kothek in München (Nr. 1234 und 1236); ausserdem von ihm 
ebendort Maria mit dem Kinde vor zwei knieenden Pilgern er- 
scheinend (Nr. 1235). Im Museum zu Kassel aus seiner Schule: 
ein junger Krieger bei der Wahrsagerin, hinter der Gruppe ein 
bärtiger Alter; David mit dem Haupte des Goliatb, Wahrscheinlich 
eine Kopie; der alte Leiermann, vor einem Hause die Drehleier 
spielend, über ihm schweben Tauben, links steht ein lächelnder 
Knabe; Brustbild eines Geigers, auf grauem Hintergrund, wahr- 
scheinlich von einem niederländischen Nachahmer; Brustbild eines 
Lautenschlägers, Gegenstück zum vorigen; und Pilatus, die Hände 
waschend, in Halbiigur, mit zwei Dienern (Nr. 548, 549, 549a und b 
und 550). Nach Caravaggio im Museum zu Darmstadt der un- 
gläubige Thomas, seine Finger in die Wundmale des Herrn legend; 
und als Gegenstück der heilige Hieronymus, von einem Rabbiner 
im Hebräischen unterrichtet (Nr. 545 und 546); in seiner Art: der
        

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