Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Ebe, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1325441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1327156
Schule von 
Jahrhun dert. 
Bologna: 
149 
Galerie von ihm: eine Landschaft mit Hager und dem Engel; 
eine Landschaft mit Lot und seinen Töchtern; und ein Stillleben, 
ein ausgeweideter Hase und totes wildes Geiiügel in einer Land- 
schaft (Nr. 383-385), das letztere Bild ist unsicher in der Be- 
zeichnung. Marcantonio Francescltivzi (1648-1729), Schüler des 
Cignani, ist in der Dresdener Galerie durch eine büssende Mag- 
dalena, zwischen drei Frauen sitzend, rechts vorn ein Negerknabe, 
und durch die Geburt des Adonis, Diana Luoina vor der in einen 
Baum verwandelten Myrrha sitzend und das Kind einer Nymphe 
überreichend, mit mehreren Nymphen und Satyrn, vertreten 
(Nr. 389 und 390); in der kaiserlichen Galerie in Wien von ihm: 
der heilige Carlo Borromeo bei den Pestkranken in Mailand: der 
Heilige, von zwei Chorknaben begleitet, erteilt einer sterbenden, 
auf der Strasse liegenden Frau die Sterbesakramente, umher Tote 
und Pestkranke, oben ein Engel, der die Pest in Gestalt eines 
Dämons vertreibt; die büssende Magdalena in einer Landschaft 
in halbliegender Stellung, oben ein Engel mit der Dornenkrone; 
eine Caritas, eine Frau in einer Landschaft sitzend, mit ihren 
Kindern scherzend (Nr. 210-212); in der Galerie Czernin zu 
Wien von ihm Venus und Amor (Nr. 208); in der Galerie zu 
Augsburg die heilige Familie mit Elisabeth und dem kleinen 
Johannes, in einer Landschaft (Nr. 434). Giovanni Giuseppc dal 
Sole  Sohn und Schüler des Ant. Maria dal Sole, 
der ein Schüler Albanis war, ist in der Galerie zu Dresden durch 
Herkules und Omphale vertreten (Nr. 391), Omphale nur mit dem 
Löwenfell bekleidet, Herkules am Spinnrocken, über ihm ein kleiner 
Liebesgott; in der Galerie zu Augsburg von ihm die Ruhe auf 
der Flucht nach Ägypten, in bergiger Landschaft, am Himmel 
Zwei Engel das Kreuz tragend (Nr. 284). Von Giovanni Francesco 
Grimaldi, genannt il Bolognese (1606-1680), dem Hauptland- 
schaftsmaler der Schule von Bologna, in der Galerie zu Darm- 
stadt, die Taufe Christi durch Johannes den Täufer in einer 
Landschaft (Nr. 579). Von Tomaso Oumpana, zu Bologna um 1620 
thätig, besitzt das Museum zu Stuttgart die heilige Magdalena 
(Nr. 50). Vermutungsweise von Giovanvt-i Brunelli, der aber sonst 
unbekannt ist, hat das Museum in Breslau zwei Stillleben 
(Nr. 232 und 233); auf dem ersten ein lebender Hahn, zwei tote 
Fasanen u. a.; auf dem zweiten ein Wildschweinskopf, eine lebende 
Ente u. a. 
Giovanni Francesco Barbieri, genannt il Guercino, geboren 
Zu Cento 1591, gestorben zu Bologna 1666, war nur kurze Zeit in 
der Schule der Carracci und vertrat später einen energischen 
Realismus, indes hat er gelegentlich köstliche Gestalten von edler 
Bildung und ein veneziauisch klares Kolorit, das nur mitunter in
        

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