Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Ebe, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1325441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1327139
VOX! 
Schule 
Jahrhundert. 
BOlOgna-r 
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nahm aber stark dessen Manier an. Von ihm in der Galerie zu 
Dresden Joseph und Potiphars Weib (Nr. 382); in der kaiser- 
lichen Galerie zu Wien: Maria mit dem Kinde und dem heiligen 
Carlo Borromeo, das Kind bereits handelnd dargestellt; Kains 
Brudermord, Abel ist zu Boden geworfen und Kain schwingt die 
Keule über ihm; Jephta erblickt am Eingange seines Hauses seine 
ihm mit zwei Gespielinnen entgegeneilende Tochter, J ephta schreckt 
entsetzt zurück; und Tarquinius die Lukretia mit dem Dolche be- 
drohend (Nr. 121-124); im Museum zu Kassel, ohne Grund dem 
Cantarini zugeschrieben, Joseph und die Frau Potiphars (Nr. 246); 
im Museum zu Leipzig von ihm ein Kardinal vor dem Altare 
betend, über ihm Engel auf Wolken schwebend (Nr. 33); im 
Stadelschen Institut zu Frankfurt a. M. die Madonna mit dem 
segnenden Christuskinde, vom heiligen Carlo Borromeo verehrt, 
eine Wiederholung derselben Darstellung in der kaiserlichen Galerie 
in Wien (Nr. 29); im grossherzoglichen Museum zu Oldenburg 
Susanna vor dem Gericht, verfolgt von höhnenden Volkshaufen 
(Nr. 74); im Museum zu Hannover ein zweifelhaftes Werk des 
Cantarini: der heilige Joseph, das Christuskind in Armen tragend, 
in einer Landschaft (Nr. 73); in der Harrachschen Galerie zu 
Wien Judith mit ihrer Magd, die in einem Sacke das Haupt des 
Holofernes trägt, von musizierenden lsraeliten und tanzenden Jung- 
frauen begrüsst (Nr. 375); und David mit dem Haupte Goliaths, 
von singenden Jungfrauen umtanzt (Nr. 377); im Ferdinandeum 
zu Innsbruck eine Madonna mit dem Kinde, welches drei weisse 
Blümchen halt (Nr. 552); in der Galerie zu Stuttgart aus der 
Schule des Gantarini die heilige Jungfrau mit dem Kinde (Nr.21). 
Elisabetta Sirani zu Bologna (1639-1665) bildete sich nach den 
Werken Guido Renis, und es gelang ihr vorzüglich, die Art dieses 
Meisters nachzuahmen; die Galerie in Dresden hat von ihr eine 
allegorische Halbfigur, sie trägt ein Löwenfell ums Haupt, eine 
Keule in der Rechten, einen Eselskinnbacken in der Linken, und 
soll wohl die Stärke oder die Tapferkeit vorstellen (Nr. 388); in 
der kaiserlichen Galerie in Wien eines der besten Bilder der 
Künstlerin Mariha tadelt ihre eitle Schwester, welche vor dem 
Putztisch steht (Nr. 436); ein nicht sicheres Bild von ihr, ein 
Apostel mit Gaben spendenden Christen, befindet sich im Museum 
Zu Kassel (Nr. 539); im Museum zu Stuttgart eine ihr zuge- 
Schriebene Kopie nach dem Bildnisse der Beatrice Oenci von 
G. Reni (Nr. 28); in der Harrachschen Galerie zu Wien die 
Jungfrau Maria, gen Himmel schauend, in der rechten Hand einen 
Palmenzweig, als Brustbild (Nr. 225); im Museum zu Leipzig 
ein schlafender Amor (Nr. 229). Guido Canlassi, genannt Cagnacci 
(1601-1681), gestorben in Wien, bildete sich in der Schule des 
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