Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Ebe, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1325441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1327058
Schule von 
17. Jahrhundert. 
Bologna, 
139 
der kleine mit Weinlaub bekränzte Bacchus, an einem Rotwein- 
fasse lehnend (Nr. 327); die thronende Maria mit Heiligen und 
Engeln (Nr. 328); ein Ecce homo als Brustbild, Wieder in ver- 
schiedenen Wiederholungen vorhanden (Nr. 329); ein zweites Eeee 
homo, als Brusthild (Nr. 330); der heilige Hieronymus, als Halb- 
figur neben einem Steintisch, über dem er in der Linken ein 
Kruzifix hält (Nr. 331). Ebendort, nach dem Original Guido Renis 
im Louvre, David mit dem Haupte Goliaths (Nr. 332). Ausserdem 
befindet sich in der Galerie in Dresden eine mit farbigen Stiften 
auf Papier ausgeführte Zeichnung des Guido R-eni, den heiligen 
Franziskus im Brustbilde darstellend (Nr. l). In der kaiserlichen 
Galerie in Wien von ihm: Maria betet das schlafende Ohristuskind 
an, ein Hauptwerk des Meisters, leicht und sicher behandelt; Maria 
mit dem Kinde und dem kleinen Johannes, aus der letzten Zeit 
des Künstlers; die Taufe Christi im Jordan, Johannes am Ufer 
knieend, etwas weiter zurück drei Engel, in den Wolken der hei- 
lige Geist in Gestalt einer Taube, zu den Hauptwerken des Meisters 
aus bester Zeit zahlend; Christus mit der Dornenkrone, als Brust- 
bild; ein Ecce homo, in halber Figur, ähnlich dem Bilde in der 
Galerie zu Dresden; die Darstellung des Jesuskindes im Tempel 
vor dem Hohenpriester, mit Simon, Hanna, Joseph und Zuschauern, 
das erste Original des Bildes befindet sich im Louvre zu Paris; 
die reuige Magdalena, den Blick auf das vor ihr stehende Kruzifix 
gerichtet, Brustbild, aus der letzten Zeit des Meisters; der reuige 
Petrus, als Brustbild, ein Studienkopf aus des Künstlers bester 
Zeit; der junge David, als Brustbild, vortrefflich und geistreich 
gemalt; eine Sibylle, in halber Figur, aus der späteren Zeit des 
Meisters; die Jahreszeiten, allegorisch dargestellt durch weibliche 
Gestalten und Genien, vielleicht mit Schülerhilfe gemalt (Nr. 365 
bis 375). Ebendort an Schulbildern des Guido Reni: Maria mit 
dem Kinde, welches mit der rechten Hand einen kleinen Vogel 
hält; Maria am Bett des schlafenden Kindes; die reuige Magda- 
lena, in düsterer Gegend sitzend, auf einen Totenschädel blickend; 
die heilige Katharina in Entzückung zum Himmel blickend; Amor 
auf einem Steinsockel stehend (Nr. 376-380); und an Kopien: 
David mit dem Haupte des Goliath, nach dem Original im Louvre; 
Lukretia, im Begriff, sich zu töten, nach dem Original in Bologna 
(Nr. 381 und 382). Das Museum in Berlin hat von Guido Reni 
eine Mater dolorosa, den Blick in schmerzvoller Andacht aufwärts 
gerichtet, als lebensgrosses Brustbild (Nr. 363); und die Einsiedler 
Paulus und Antonius in einer Felsenhöhle sitzend, Oben Maria mit 
dem Kinde auf Wolken, von Engeln umgeben, über den Einsiedlern 
ein schwebender Rabe, der ein Brot im Schnabel hält (Nr. 373), 
ein Hauptwerk des Meisters aus seiner früheren Zeit, vorwiegend
        

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