Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Ebe, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1325441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1327037
VOD 
Schule 
Bologna, 
17. Jahrhundert. 
137 
befreit (Nr. 26); im Museum zu Hannover, aus der Bolognesisehen 
Schule, der Leichnam Christi von zwei Engeln betrauert; die hei- 
lige Familie mit einer Heiligen und Engeln; der heilige Sebastian 
und Engel, die ihn beklagen; die Verkündigung, Maria im Vorder- 
grunde knieend, der Engel auf einer Wolke stehend; und nochmals 
die Verkündigung, bei welcher über Maria auf goldenerWolke kleine 
Engel schweben (Nr. 39-43); in der Sammlung zu Donau- 
eschingen, von einem Nachfolger der Carracci, Gottvater in hal- 
ber Figur und drei Engelknaben in Wolken (Nr. 202); im Museum 
zu Breslau, aus der Schule der Carracci, die Ruhe auf der Flucht 
nach Agypten (Nr. 200); in der Harrachschen Galerie zu Wien, 
aus derselben Schule, Maria Heimsuchung, kleine Figuren in einer 
Landschaft (Nr. 1821; im Museum zu Breslau, aus derselben 
Schule, das Brustbild Christi mit der Dornenkrone (Nr. 134). 
Domenico Zampiero, genannt il Domcnichino, geboren 1581 zu Bo- 
logna, gestorben 1641 zu Neapel, zuerst Schüler des Dionigio 
Calvaert, dann der Garracci zu Bologna und Gehilfe des Annibale 
Carracci in Rom, war hauptsächlich daselbst thätig und zeichnete 
sich durch Gewissenhaftigkeit in der Zeichnung aus. In der Galerie 
zu Dresden von ihm eine Caritas, als Mutter mit drei Kindern, 
in einer Landschaft dargestellt (Nr. 351); ebendort aus seiner Schule: 
der heilige Franziskus in der Einsamkeit, vor dem Kruzifixe; vier 
spielende Genien in einem Zimmer; und ein betender Greis, als 
Brustbild (Nr. 352-354); im kaiserlichen Museum zu Wien be- 
finden sich nur zwei Bilder aus Domenichinos Schule: Lukretia, 
sich mit dem Dolch durchbohrend; und die heilige Cäcilie, auf der 
Ürgel spielend, hinter welcher horchend ein Engel steht (Nr. 183 
und 184). Das Museum in Berlin hat von ihm den heiligen 
Hieronymus, neben einem Tische sitzend; und das Bildnis des 
Baumeisters Vincenzo Scamozzi (Nr. 362 und 375). Angeblich von 
einem Nachahmer des Domenichino, richtiger wohl aus der Schule 
des Garavaggio, stammt die Marter des heiligen Laurentius im 
Museum zu Schwerin (Nr. 1140). Die Pinakothek in München 
besitzt von Domenichino eine Entführung der Europa (Nr. 1179); 
und den heiligen Hieronymus, einem Engel lauschend (Nr. 1178); 
ausserdem Susanne von den Alten überrascht (Nr. 1176); und 
Judith mit dem Haupte des Holofernes (Nr. 1177); im Museum zu 
Darmstadt von ihm: Petrus, wie er Ghristum vor der Magd des 
Hohenpriesters verleugnet; die Busspredigt des Propheten Nathan 
vor David wegen seiner Sünde mit Bathseba; und die Skizze einer 
Caritas (Nr. 555-557); in der grossherzoglichen Galerie zu Mann- 
heim ein weibliches Brustbild (Nr. 100); im Museum zu Köln 
Susanne im Bade, ihr zu beiden Seiten die Alten, alte Kopie nach 
Domenichino (Nr. 832); in der grossherzoglichen Galerie zu Olden-
        

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