Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Ebe, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1325441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1327003
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Italien. 
karren hereingefahren; der Genius des Ruhms, als geflügelter 
Jüngling, von sieben Genien in Knabengestalt auf Wolken um- 
spielt; die Madonna. mit der Schwalbe, welche vom kleinen 
Johannes dem Jesusknaben dargereicht wird; das Bildnis des 
Lautenspielers Giov. Gabrielle; und ein Christuskopf (Nr. 302 bis 
309). Ebendort aus der Schule der Carracci: die Abnahme Christi 
vom Kreuz; die Frauen am Grabe; Petrus, als Brustbild auf grau- 
braunem Grunde; Paulus, ebenso; die Vision des heiligen Fran- 
ziskus, links vor dem Heiligen schwebt ein Engel im Goldlicht 
und geigt; der Tod des heiligen Franziskus, der Heilige von einem 
Engel aufgefangen, oben drei Engel in Wolken; Bildnis eines 
Knaben; Bildnis eines Malers; die heilige Familie, Maria am Bet- 
pulte sitzend, der nackte Christusknabe ihr eine Rose reichend, 
Joseph rechts sitzend; und der heilige Sebastian von Pfeilen ge- 
troffen (Nr.3l0-3l9). Das Museum in Berlin besitzt von Anni- 
bale Christus am Kreuz, unten die zusammensinkende Maria, von 
einer heiligen Frau unterstützt, die klagende Magdalena und 
Johannes; und eine bergige Landschaft mit einem musizierenden 
Paar (Nr. 364 und 372); in der Pinakothek zu München von 
ihm eine Venus (Nr. 1167) und der bethlehemitische Kindermord 
in ganzen überlebensgrossen Figuren (Nr. 1166), ausserdem eine 
Beweinung Christi und das Bildnis eines Mannes in mittleren 
Jahren (Nr. 1168 und 1169); im Museum zu Kassel: Tobias heilt 
seines Vaters Blindheit, der blinde Alte sitzt vor einem von Säulen 
getragenen Gebäude, vor ihm steht der Sohn, der mit dem Zeige- 
finger der Rechten das Auge des Vaters betupft, daneben die 
junge Frau des Tobias; die Eigenhändigkeit des Bildes ist zweifel- 
haft (Nr. 529). Im Museum zu Darmstadt das dem Annibale zu- 
geschriebene Bildnis des jungen Domenico Zampieri, genannt 
Domenichino, in Rom gemalt (Nr. 541). Angeblich von Annibale, 
richtiger vielleicht von Guercino, rührt eine Pietas in der Kunst- 
halle zu Karlsruhe (Nr. 448) her; ein knieender Engel küsst 
weinend die Linke des toten Christus. In der Art des Annibale 
befinden sich im Ferdinandeum in Innsbruck eine Nachtland- 
schaft, vorn ein Fährmann mit Kahn, und eine Landschaft mit 
Hirten und Tieren (Nr. 546 und 547); im Museum zu Köln eine 
gute alte Kopie nach ihm, die Klage über den Leichnam Christi, 
der an den Knieen der Maria lehnt, zu den Seiten der heilige 
Franziskus und die heilige Magdalena, zu den Füssen sitzen kleine 
Engel (Nr. 830). Angeblich von Annibale, aber wahrscheinlich 
aus dem 18. Jahrhundert stammend, ist das Brustbild eines seg- 
nenden Christus im Museum zu Leipzig (Nr. 523). Das herzog- 
liche Museum in Gotha hat von ihm, Christus mit der Samariterin 
am Brunnen, links kommen die Jünger aus der Stadt, im Hinter-
        

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