Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Ebe, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1325441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1326910
16. Jahrhundert. 
Schule, 
Venezianische 
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Museum in Braunschweig hat von ihm die Verspottung Christi 
und die Grablegung Christi (Nr. 458 und 459); die Sammlung im 
Schlosse zu Aschaffenburg die Anbetung Christi durch die Hirten 
(Nr. 28). Fmncesco da Ponte, genannt Bassano, geboren zu 
Bassano 1545, gestorben zu Venedig 1597, Sohn und Schüler 
Jacopos, ist bisweilen naiv und rührend im Ausdruck seiner 
Bilder, schädigt dieselben jedoch oft durch Überhäufung, grelle 
Lichteüekte und rohe Zeichnung. In der Dresdener Galerie von 
ihm: die Vertreibung der Händler aus dem Tempel, in der wieder 
Viele Tiere angebracht sind; die Anbetung der Hirten; und die 
Himmelfahrt Maria, in einer Glorie von Engeln, unten umringen 
die zwölf Apostel das leere Grab (Nr. 277-279); in der kaiser- 
lichen Galerie zu Wien von ihm: der heilige Franziskus in einer 
Höhle vor dem Kruzifix knieend; die heilige Clara, verzückt vor 
der Erscheinung der Hostie knieend; und ein mit iVeinlaub be- 
kränzter Knabe, welcher die Hirteniiöte bläst (Nr. 31-33); im 
Museum zu Berlin der barmherzige Samariter im Begriff, das 
Bein des vor ihm liegenden Israeliten zu verbinden, eine bei den 
Bassani häuüg vorkommende Darstellung (Nr. 314); im Museum 
Zu Kassel Christus mit zwei Jüngern bei Lazarus und seinen 
Schwestern eintretend (Nr. 476); in der grossherzogliohen Galerie 
211 Oldenburg die Verkündigung an die Hirten (Nr. 89); im 
herzoglichen Museum zu Gotha eine Bauernfamilie, um Kuh, 
Ziege und Schafe beschäftigt, in einer dunklen Landschaft (Nr. 534); 
in der Czerninschen Galerie in Wien die Isiaeliten am Felsen- 
quell in der Wüste (Nr. 43); im Rudolfmum in Prag die Dar- 
bringung Christi im Tempel (Nr. 555). Leandro da Ponte, genannt 
Bassano, der zweite Sohn des Jacopo (1558-1623), malt ganz in der 
Art seines Bruders. In der Galerie zu Dresden von ihm: Christus 
das Kreuz tragend, als Brustbild; Bildnis des Dogen Cicogna; 
Bildnis der Gemahlin des Dogen; und ein männliches Bildnis 
(Nr. 280-283); in der kaiserlichen Galerie zu Wien: die An- 
betung der Könige; das Bildnis eines Prämonstratensers; das 
Bildnis eines anderen Prämonstratensers; Bildnis des Kardinals 
Domenico Tuscu, schreibend, vor einem Tische sitzend; Bildnis 
des Dogen Antonio Priuli, vor einem Tische stehend; und ein 
Kaufmann von Bassano mit seiner Frau und einem Geschäftsfreund 
(Nr. 48-53); im Ferdinandeum zu Innsbruck, angeblich von 
ihm, das Brustbild eines Knaben (Nr. 502); im Stadtmuseum zu 
Königsberg das Bildnis eines Vaters mit seinem Sohne (Nr. 48); 
in der grossherzoglichen Galerie zu Oldenburg das Bildnis einer 
im Sessel sitzenden venezianischen Matrone (Nr. 90); im Museum 
zu Hannover 15 Rundbildchen aus der Schule der Bassano, je 
dPßi in einem Rahmen, biblische Vorgänge darstellend (Nr. 11-16);
        

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