Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Ebe, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1320331
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1321490
Wand- 
u. Tafelmalerei: 
Prov. Brandenburg u. 
Berlin. 
87 
Maria sitzt, das Kind auf dem Schüsse, inmitten der Heiligen 
Katharina, Barbara und Magdalena unter einer Laube. Vorn kniet 
die Stifterfamilie. Groldgrund. Vom Meister der heiligen Sippe 
stammt ein Flügelaltar (Nr. 578 A, B, O), eine thronende Maria 
mit Heiligen. Das Mittelbild (578 A) zeigt in der Mitte Mariatmit 
dem Kinde, links die heilige Dorothee, welche dem Kinde knieend ein 
Körbchen mit Rosen überreicht, neben dieser die heilige Elisabeth, 
Petrus und Andreas. Zur Rechten die heilige Martha knieend, 
neben ihr die heilige Helena, Jakobus min. und Severin mit dem 
Modell der Severinskirche. Hintergrund Landschaft. Auf dem 
linken Flügel (578 B) erscheinen die Heiligen Georg, Mauritius, 
Gereon und der heilige Gregorius, auf dem rechten Flügel zwei 
heilige Bischöfe, jeder mit einem Kirchenmodell, die Heiligen Hanno 
und Gottfried von Bouillon. Die Gemälde stammen wohl aus der 
späteren Zeit des Meisters. Von einem niederrheinischen Meister 
von 1480-1500 stammt Nr. 552, der Tod Maria. Die entschlafene 
Maria liegt auf dem Sterbebette, von den Aposteln umgeben. 
Oben Maria auf der Mondsichel stehend, von vier Engeln empor- 
getragen und von Gottvater empfangen. Durch die offene Thür 
Ausblick in eine Landschaft. Von dem Meister des heiligen 
Banholomäus befindet sich die Anbetung des Gotteskindes, ein 
frühes Jugendwerk, in der Sammlung O. Hainauer in Berlin. Die 
Zeichnung ist noch sehr bestimmt, die Färbung tief, auch iinden 
sich die Schillerfarben noch nicht.  Nr. 1222 des Berliner 
Museums, Kreuzigung nebst Vorgängen ans der Leidensgeschichte 
Christi, stammt aus der Schule von Soest von 1470-1500 und 
rührt von demselben Meister her wie der Altar in Schöppingen 
bei Münster (vergl. Westfalen). Im Mittelgrunde Christus am 
Kreuze zwischen den Schächern. Die knieende Magdalena ist am 
Kreuzesstamm niedergesunken. Links eine Reitergruppe, rechts 
eine Gruppe von Juden, ganz vorn die Kriegsknechte u. a. Den 
Hintergrund bildet eine Landschaft mit goldener Luft.  Nr. 1207-10 
zwei Altariiügel mit Innen- und Aussenbildern im Berliner Museum 
gehören der älteren Nürnberger Schule vom Anfange des 15. Jahr- 
hunderts an. Der Maler war Meister Berthold, der den Imhofschen 
Altar zu Nürnberg geschaffen hat (vergl. Mittelfranken). Das linke 
Aussenbild (Nr. 1208) zeigt die gekrönte Maria. mit dem Kinde 
 auf dunkelblauem Grunde mit goldenen Sternen, das rechte Aussen- 
bild (Nr. 1209) den heiligen Petrus Martyr auf gleichem Grunde, 
das linke Innenbild enthält die heilige Elisabeth auf Goldgrund, 
das rechte Innenbild Johannes den Täufer auf Goldgrund. Von 
Bernhard Strigel (vergl. bayrisches Schwaben) rühren die Gemälde 
Nr. 563A 1), 583a B und 60613 0 im Berliner Museum her. 
Nr. 563A zeigt Maria Magdalena und Johannes den Täufer auf
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.