Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Ebe, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1320331
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1325096
Eschke, 
Hertel, 
Saltzmann, 
Körner. 
447 
Jersey bei Mondbeleuchtung" (Nr. 1186); in der Nationalgalerie in 
Berlin "Leuchtturm an der schottischen Küste bei Mondschein", von 
1879 (Nr. 465). Julias Huth, geboren 1838, gestorben 1892, trat 
1871 in das Atelier Eschkes; er lebte in Schöneberg bei Berlin. Das 
Museum in Leipzig hat von ihm eine Marine (Nr. 665). Karl 
Salizmanßn, geboren 1847, ist ein Schüler Eschkes in Berlin und 
der Achenbach und E. Dückers in Düsseldorf. Er begleitete 1878 
den Prinzen Heinrich Während dessen Reise um die Welt. Die 
Marinen Saltzmanns zeigen eine grossartige Auffassung und eine 
bedeutende dramatische Kraft der Schilderung. Im hIugenm zu 
Breslau von ihm die Borja-Bai an der Küste von Feuerland in 
der Magellanstrasse mit S. M. Schiff Adalbert, in Sonnenunter- 
gangsstimmung, von 1883 (Nr. 818); in der Nationalgalerie in 
Berlin die Kreuzerfregatte Leipzig bei St. Helene. im Morgen- 
licht (Nr. 650). Eduard Ockcl, geboren 1834, anfangs Schüler von 
SteHeck, hat seine Studien seit 1858 bei Couture und dann im 
Walde von Fontainebleau fortgesetzt. Er kam 1860 nach Berlin 
zurück und malte Landschaften mit Viehstaffago. Auf seinen 
späteren Gemälden tritt die Staffage von HirschemWildschweinen etc. 
immer bedeutsamer hervor. Die Nationalgalerie in Berlin hat 
von ihm vier Bildentwürfe in O1: Kühe am Feenteich bei Fontaine- 
bleau, Hochwild in der Schorfheide, Kühe im Märkischen Wald 
im Frühjahr, und Herbstabend in der Mark mit schreiendem 
Brunfthirsch (Nr. 444). Albert Hertel, geboren 1843, erhielt seine 
erste Ausbildung auf der Berliner Akademie, ging 1863 nach 
Rom, wo er sich anfangs dem Figurenstudium widmete, aber unter 
F. Drebers Leitung zur Landschaft überging. Zurückgekehrt malte 
er Landschaften, welche die romantische und stilisierende Natur- 
auffassung .mit einer glänzenden Koloristik verbinden. Er ist 
Leiter eines Ateliers für Landschaftsmalerei an der Akademie zu 
Berlin. In der Nationalgalerie zu Berlin von ihm "Küste bei 
Genua bei abziehendem Gewitter", von 1878 (Nr. 453), und "Nordische 
Strandszene", holländische Fischerboote bei stürmischem Wetter vom 
Fang zurückkenrend, von 1882[83 (Nr. 507); im Museum zu Breslau 
"Ruhe auf der Flucht nach Agypten", eine Landschaft im Charakter 
der südlichen Voralpen mit der heiligen Familie, von 1881 (Nr. 693). 
Ernst Körner, geboren 1846, ein Schüler von H. Eschke, bildete 
sich später bei Steifeck und Biermann weiter und unternahm 
Reisen durch Norddeutschland, Nordfrankreich, Italien, "England 
und Schottland, dann 1873 eine grosse Reise durch Agypten, 
Syrien, Palästina und Kleinasien. Er brachte eine Anzahl mit 
glänzender Technik behandelter Aquarellstudien-zurück. Louis 
Douzgtte, geboren 1834, ebenfalls ein Schüler Eschkes, ging 1865 
nach Schweden und Norwegen. Er hat hauptsächlich stimmungs-
        

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