Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Ebe, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1320331
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1325043
442 
Jahrh. 
Hälfte des 19. 
Realismus u. Kolorismus in der 2. 
begann, die er 1860 in Antwerpen fortsetzte. Er liess sich 1876 
in München nieder. Im Museum zu Köln von ihm "Schnadahupferl", 
ländliche Schenke mit jungen Bauern (Nr. 995b). Von O. Brause- 
wctter, geboren 1835, besitzt das Stadtmuseum in Königsberg 
eine Edeldame, das Grabmonument ihres verstorbenen Gemahls 
betrachtend (Nr. 276). Adalbert Begas (1836-1888), ein Sohn 
von Karl Begas, hat sich bei Böcklin in Weimar zum Maler aus- 
gebildet und hat hauptsächlich eine Galerie weiblicher Figuren ge- 
malt, welche einen allegorischen Begriii" in genrehafter Auffassung 
darstellen. Besonders bekannt geworden ist „Das Volkslied". Von 
ihm in der Nationalgalerie in Berlin "Mutter und Kind", eine 
junge Mutter mit ihrem Kinde in einer Abendlandschaft, von 1864 
(Nr. 19). Von Julias Ehrentraut, geboren 1841, hat das Museum 
in Stuttgart eine "Musikalische Unterhaltung" (Nr. 683). Von 
Georg Hom, geboren 1838, Schüler von Jakob Becker, in Berlin 
lebend, besitzt das Städelsche Institut in Frankfurt a. M. ein 
männliches Bildnis (Nr. 458a). .M. A. Pictrowslci (1815-1875), 
früher Lehrer an der Kunstakademie in Königsberg, ist im 
Stadtmuseum daselbst durch ein Genrebild "Ein Wörtchen", von 
1873, und „Der Fürst der Thoren", von 1882 (Nr. 282 und 294), 
vertreten. Hermann Bayer, geboren 1829, ein Schüler Steffecks, 
siedelte 1862 nach Breslau über. Er unternahm wiederholte 
Studienreisen nach Tirol und Italien. Das Museum in Breslau 
enthält von ihm „ln Gedanken", ein Mädchen in römischer Tracht 
mit dem Spinnrocken, von 1877, und „Zigeunerlager" (Nr. 714 
und 816). Von J. S. Otto hat die Berliner Nationalgalerie ein 
Bildnis des Bildhauers A. Kies, von 1875 (Nr. 391). R. v. Deutsch 
ist in derselben Galerie durch eine "Entführung der Helene." 
(Nr. 450) vertreten, Paris ist am Gestade des Meeres angelangt 
und hebt Helena in den Kahn. Ludwig Passini, geboren 1832 zu 
Wien, erhielt seine erste Ausbildung auf der Akademie in Wien 
bei Führich, Kupelwieser u. a. und lernte später in Venedig den 
Aquarelliten Karl Werner kennen, mit dem er Reisen durch Dal- 
matien und Italien unternahm und sich ganz der Aquarellmalerei 
widmete. Passini lebte einige Jahre in Berlin, dann in Rom und 
Venedig, um zeitweilig wieder nach Berlin zurückzukehren. Die 
Berliner Nationalgaleriehat von ihm ein Aquarell "Chorherren 
in der Kirche", von 1870 (Nr. 74); das Museum in Breslau "Neu- 
gierige", eine vielköpiige Menschenmenge auf einer venezianischen 
Brücke, von 1885 (Nr. 829).  
Friedrich Geselschap, geboren 1835 zu Wesel, gestorben 1898 
in Rom, war ein Schüler der Dresdener Akademie, dann Mintrops 
in Düsseldorf. Er ging 1866 nach Italien und studierte vornehm- 
lich die Wandmalereien der grossen Meister, wie Michelangelo
        

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