Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Ebe, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1320331
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1325034
Werner, 
Graf v. 
Harrach, 
Thumann, 
Amberg u. a. 
441 
"Vorlesung aus Goethes Werther", fünf junge Mädchen im Schatten 
eines Buchenwaldes sitzend, von 1870 (Nr. 16). Oskar TViesnieski, 
geboren 1819 in Berlin, daselbst gestorben, malte besonders Kostüm- 
bilder aus dem 17. und 18. Jahrhundert, häufig mit reichem, land- 
schaftlichem Hintergrunde versehen. Die Berliner Nationalgalerie 
hat von ihm "Edelknabe. und Mädchen", in sommerlicher Land- 
schaft, "Heimkehr", ein vornehmes vEhepaar im Kostüm des 
17. Jahrhunderts über eine Brücke reitend, "Begegnung", ein alter 
Bauer mit seiner Tochter einem jungen Flurschützen begegnend, 
und "Die letzte Ehre", zahlreiche Offiziere vor einer Kapelle, einen 
toten Kameraden zu Grabe geleitend (Nr. 495, 496, 644 und 645). 
Anton Dleffenbaclz, geboren 1831, ist in der Berliner National- 
galerie durch ein Genrebild "Leckerbissen" (Nr. 405) vertreten, 
eine Bäuerin mit ihren Kindern mit dem Kneten von Kuchenteig 
beschäftigt. "Karl Breitbacla, geboren 1833, malt Genrebilder aus 
dem Kinder- und Bauernleben. Er hat seine Ausbildung in Paris 
vollendet. Ferdinand Schauss, geboren 1832, Schüler Steffecks 
und später Cogniets in Paris, machte Reisen nach England, Holland, 
Belgien, Italien und Spanien. Er war nach seiner Rückkehr meist 
als Bildnismaler thätig, wurde dann 1873 als Professor nach Weimar 
berufen und kehrte 1876 nach Berlin zurück. Ernst Hildebrandt, 
geboren 1833, ist ein Schüler Steffecks und vollendete seine Aus- 
bildung in Paris. Nach seiner Rückkehr malte er Genrebilder, 
Porträts und Dekoratives. Er wurde 1875 an die Kunstschule in 
Karlsruhe berufen. Die Nationalgalerie in Berlin hat von ihm 
"Königin Luise auf der Flucht", von 1889 (Nr. 625). Fritz Paulsen, 
geboren 1838, machte seine ersten Studien in Düsseldorf und in 
München bei Piloty, hielt sich dann vier Jahre in Paris auf und 
liege sich 1870 in Berlin nieder. Er malte Genrebilder und vor- 
zügliche Bildnisse. Die Nationalgalerie in Berlin hat von ihm 
das Bildnis des Reichsgerichtspräsidenten Dr. von Simson (Nr. 607); 
das Museum in Schwerin "Der geschneeballte Schornsteinfeger", 
von 1867 (Nr. 1252). Wilhelm Kray, geboren 1828, hielt sich 
längere Zeit in Rom und Venedig auf und lebt jetzt in Berlin. 
Das Museum in Köln hat von ihm "Undine", am Ufer eines 
Baches unter einem schattigen Baume sitzend (Nr. 991b); in der 
Kunsthalle zu Hamburg "Mignon", von 1877 (Nr. 641b). Von 
O. Wichmann, in Rom lebend, enthält die Berliner National- 
galerie „Paolo Veronese in Venedig", von 1856, und "Katharina 
von Medici in der Küche eines Alchemisten" (Nr. 386 und 387). 
Dieselbe Galerie hat von F. Keil, gestorben in Berlin, ein Bildnis 
des Bildhauers Bläser und ein Bildnis des Oberbaurats K. F. Langer- 
hans (Nr. 662 und 673), beide von 1853. Adolf Lüben, geboren 
zu Petersburg 1837, kam 1853 nach Berlin, wo er seine Ausbildung
        

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