Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Ebe, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1320331
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1324997
Plockhorst, 
Gentz, 
Gottl. 
Biermann, K. 
Becker. 
437 
Nationalgalerie hat von ihm ein Bildnis des Geh. Hofrats Prof. Weber, 
von 1885 (Nr. 511), und das Bildnis des Geh. Rats Prof. Dr. Lepsius 
(Nr. 648). Gustav Grüß geboren 1821, gestorben 1895, studierte 
in Düsseldorf bei Th. Hildebrandt und Schadow, ging darauf nach 
Antwerpen, Paris und München und liess sich 1852 in Berlin nieder. 
Er malte im römischen Kuppelsaale des Neuen Museums daselbst 
die Versöhnung Wittekinds mit Karl d. Gr., nach einer Zeichnung 
Kaulbachs, und vier Bilder aus der Herkulesmythe in der Vorhalle 
des Alten Museums. In den Jahren 1862-64 führte Graf in der 
Aula. der Universität zu Königsberg drei historische Kom- 
positionen aus: Solon, Phidias und Demosthenes; in den siebziger 
Jahren entstanden die vier Elemente in Frauengestalten für das 
v. Tiele-Wincklersche Palais in Berlin. Das Frauenbildnis war 
die Hauptstärke Gräfs. Die Nationalgalerie in Berlin hat von ihm 
"Vatevrlandsliebe im Jahre 1813", Ferdinande v. Schmettau bringt 
ihr abgeschnittenes Haar als Gabe dar (Nr. 92), und das Bildnis 
des Generalfeldmarschalls v. Roon, von 1882 (Nr. 492). Karl Becker, 
1820 zu Berlin geboren, ein Schüler v. Klöbers, ging 1843 nach 
München zu H. Hess, dann nach Paris und Rom. Nach seiner 
Rückkehr nach Berlin malte er im Niobidensaale des Neuen 
Museums sechs Darstellungen aus der griechischen Heroenmythe. 
Das eigentliche Gebiet Beckers wurde indes die Genremalerei, zu 
der er sich durch wiederholte Studienreisen nach Oberitalien, be- 
sonders nach Venedig, ausbildete. Er wurde zum Präsidenten der 
Berliner Akademie gewählt und hat dieses Amt erst in den letzten 
Jahren niedergelegt. Im Museum zu Köln befindet sich von ihm 
"Kaiser Maximilian krönt im Jahre 1517 Ulrich v. Hutten in 
Augsburg mit der Dichterkrone" (Nr. 984b); in der Kunsthalle zu 
Hamburg die "Siesta", von 1853 (Nr. 269); im Museum zu 
Breslau „Othello seine Schicksale erzählend" (Nr. 827); in der 
Galerie zu Dresden nEine Bilderversteigerung", in der Tracht der 
Zopfzeit (Nr, 2351); im Stadtmuseum zu Königsberg ein Genre- 
bild, von 1864 (Nr. 265), und die "Geburtstagsfeier eines Nürn- 
berger Ratsherrn", von 1869 (Nr. 275); in der Berliner National- 
galerie "Kaiser Karl V. bei Fugger", von 1866 (Nr. 17), und 
"Karneval beim Dogen von Venedig" (Nr. 520). Anton con Werner, 
geboren 1843 zu Frankfurt a. 0., kam 1859 nach Berlin an die 
Akademie und ging 1862 zu seiner weiteren Ausbildung nach 
Karlsruhe. Damals gewann er Ruf durch seine Illustrationen zu 
Scheffelschen Dichtungen und ging 1867 nach Paris, dann nach Rom. 
Im Jahre 1870 malte von Werner zwei Wandbilder für die Aula 
des Gymnasiums in Kiel: Luther auf dem Reichstage zu Worms 
und die nationale Erhebung von 1813. Im September 1870 ging 
von Werner nach Versailles auf den Kriegsschauplatz und gewann
        

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