Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Ebe, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1320331
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1324817
Putz, Fehr, 
Kaulbach, 
Smith, 
Stuck u. a. 
419 
später mehr der Richtung des Klaus Meyer zu. In der Städtischen 
Sammlung in Mannheim befindet sich von ihm „Ein Zither- 
spieler und ein singendes Mädchen mit zwei alten Männern an 
einem Tische" (Nr. 89); in der Sammlung des Kunstvereins in 
Bremen "Trompeters Reiseabenteuer", ein Trompeter einer Gesell- 
schaft von Herren erzählend, von 1887 (Nr. 43), und „Beim Früh- 
stück", ein junger Mann in der Tracht des 17. Jahrhunderts in 
einer Wirtsstube, von 1888 (Nr. 44). Konrad Fahr, geboren 1854 
in Nordschleswig, bildete sich in München bei Benczur, Gabl, 
A. Wagner, Löfftz und zugleich nach alten Meistern. Er ist 
jetzt in Berlin thütig. Das städtische Museum in Köln hat von 
ihm eine Studie Hvampir", einen iinsterblickenden Mann (Nr. 996 c). 
Von August Holmberg, geboren 1851 zu München, unter W. Diez 
gebildet, hat das Museum in Leipzig den "Goldschmied in seiner 
Werkstatt" (Nr. 525). Karl Frithjof Smith, 1859 in Norwegen 
geboren, bildete sich an der Münchener Akademie unter Löfftz 
und ging 1890 als Professor an die Kunstschule in Weimar; er ist 
Hellmaler und scharfer Charakterisierer. Das Museum in Leipzig 
besitzt von ihm „In der Dorfkirche", von 1885 (Nr. 683). Von 
TV. Clemens in München enthält die Berliner Nationalgalerie 
"Wilderers Ende", eine Szene in einer oberbayrischen Bauern- 
stube, von 1886 (Nr. 543); in derselben Galerie befindet sich von 
Philipp Fleischer in München „Schichtwechsel beim Bau des Gott- 
hard-Tunnels", VOD 1886 (Nr. 597). Wilhelm Räuber, geboren 
1849, ein Schüler von Diez, malte anfangs militärische Genre- 
bilder, hat aber später sein Stoffgebiet erweitert. Die Berliner 
Nationalgalerie hat von ihm "Übergabe Warschaus an den Grossen 
Kurfürsten", von 1887 (Nr. 598). Franz Stuck, geboren 1863, ist 
in der Neuen Pinakothek zu München durch zwei allegorische 
Gemälde „Die Sünde" und „Der Krieg" vertreten (Nr. 643 und 
643 a), im Nationalmuseum in Budapest durch eine "Sphinx" 
(Nr. 46). Kunz Meyer, geboren 1859, bildete sich in München 
bei Strähuber, Raab und Lindenschmit, ging dann nach Italien 
und war 1891-96 als Mitarbeiter Arthur Fittgers in Bremen 
thätig. Er malt Landschaften, Porträts, Phantasiestücke u. s. w. 
in Öl- und Wasserfarben. Die Sammlung des Kunstvereins in 
Bremen besitzt von ihm "Mittagsruhe", zwei Faune am felsigen 
Ufer eines Gewässers (Nr. 91). Karl Marr, geboren 1858 in 
Nordamerika, studierte in Weimar, Berlin und München, wo 
er sich an Lindenschmit anschloss und sich niederliess. Seit 
1893 ist er Professor an der Akademie daselbst. Das Museum zu 
Breslau hat von ihm „Die Fahrt zum Kirchenfeste", von 1892 
(Nr- 869), das Stadtmuseum in Königsberg "In Deutschland im 
Jahre 1806", von 1890 (Nr. 307). Oh. Robert Hang, geboren 1857, 
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