Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Ebe, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1320331
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1324750
m11, 
Bolze, 
Bartels, 
Gebler 
413 
geboren 1856 in Hamburg, Schüler des Hardorff und des Österley 
in Hamburg und Schweitzers in Düsseldorf, hat sich seit 1885 
der Aquarellmalerei zugewandt und ist in München thätig. Er 
hat in der Neuen Pinakothek ein Aquarell "Volldampf voran" und 
ein Ölbild "Mondnacht auf dem Znidersee" (Nr. 577 und 577a); 
im Rudoliinum in Prag ein Aquarell wliar-toffelernte auf Rügen", 
von 1887 (Nr. 2A); in der Nationalgalerie zu Berlin zwei Aqua- 
relle, ein Fischerdorf an der holländischen Küste, von 1888, und 
"Sturmflut", von 1892 (Nr. 123 und 128). Heinrich Faust, geboren 
1844, war erst Lithograph, trat dann in die Malklasse von Friedr. 
Müller in Kassel, dann in das Atelier von van Lesius in Ant- 
werpen, besuchte dann Italien und München, wo Makarts Art von 
bestimmendem Einfluss auf ihn wurde, und lebt jetzt in Kassel. 
Das Museum daselbst besitzt von ihm eine Herbstlandschaft, von 
1888 (Nr. 764). Hermann Hartwiclz, geboren 1853 zu New York, 
bildete sich seit 1877 in München bei W. Diez und L. Löfftz, 
und ist 5888113813 thätig. Das Museum in Leipzig hat von ihm 
„Saumweg am Monte Baldo am Gardasee" (Nr. 651). E. Lago ist 
in der Berliner Nationalgalerie durch einen "Morgen auf dem 
Schwarzwalde", von 1884, und einen "Spätherbst im Schwarzwalde", 
von demselben Jahr, vertreten (Nr. 511 u. 512). Von  v. Schemiis 
besitzt die Berliner Nationalgalerie den "Park von Versailles" 
(Nr. 542). Albert Emil Kirclmer (1813-1888) bildete sich in 
Dresden und München zum Landschaftsmaler. Das Museum in 
Leipzig enthält von ihm eine Gegend in Südtirol, von 1873 
(Nr. 498). Von Erich Rubicrschky in München besitzt die Berliner 
Nationalgalerie eine schlesische Frühlingslandschaft, von 1890 
(Nr. 595). Karl Hcffner, geboren 1849 in Würzburg, lebt in 
Florenz; die Neue Pinakothek in München hat von ihm die 
"Isola sacra bei Rom" (Nr. 32). 
Otto Gabler, geboren 1838 zu Dresden, Schüler der Akademie 
daselbst und später Pilotys in München, nimmt unter den Tier- 
malern der Münchener Schule eine erste Stelle ein, berühmt sind 
besonders seine Schafbilder. Sein Bild „Kunstkritiker im Stelle", 
in der Berliner Nationalgalerie Nr. 88, von 1873, eine Anzahl 
Schafe vor dem mit einer Tierstudie gefüllten Malkasten, ist vor- 
züglich in der Behandlung des Helldunkels. In der städtischen 
Galerie zu Mannheim von ihm "Familienbegegnung", zwei 
Schafe mit Jungen nebst einer Henne mit Küchlein im Stalle 
(Nr. 8); in der Dresden er Galerie "Zwei Wilderer", ein Hund 
im Begriff einen erlegten Hasen zu zerßeischen und ein zweiter 
Hund, von 1879, und „Der Siebenschläfer", ein Hirtenknabe mit 
Seinem Hunde im Schafstall, von 1884 (Nr. 2334 und 2335). 
Ühristian Mali, geboren 1832 zu Brookhuisen in Holland, bildete
        

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