Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Ebe, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1320331
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1324708
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Realismus u. Kolorismus in der 2. Hälfte des 19. Jahrh. 
Dominikanern" und "Der schwedische General Wrangel auf der 
Jagd vom Feinde überrascht" (Nr. 154 und 155). Louis von Hagn, 
geboren zu München 1825, Schüler von E. de Block und Wappers 
in Antwerpen, ist in Berlin, Paris und München thätig. Er wählt 
seine Stoiie meist aus der Rokokozeit. Von 1853-1855 war er in 
Paris. Die Neue Pinakothek in München hat von ihm "Musi- 
kalische Unterhaltung im Garten" (Nr. 201), das Städelsche Institut 
in Frankfurt a. M. eine „Audienz bei Papst Leo XIII." (Nr. 458i), 
das Museum in Schwerin „Die unwillkommene Liebeswerbung", 
von 1857 (Nr. 1205), die Schackgalerie in München eine Partie 
aus dem Garten Colonna in Rom von 1867 und "Italienische 
Gartenszene", von 1868 (Nr. 59 und 60). Ericdrich Lange, geboren 
1834 zu Plau in Mecklenburg, gestorben 1875 zu Strassburg i. E1s., 
gehört noch zu den Münchener Corneliusschiilern. Die Galerie 
in Schwerin hat von ihm einen "Christus am Kreuz" und „Glaube, 
Liebe, Hoifnung", auf Wolken thronend, von 1867 (Nr. 1227 
und 1228). Ferdinand Meyer, geboren 1833 in Wismar, besuchte 
die Akademie in Dresden, ging dann nach München, wo er, einen 
Aufenthalt in Nordamerika und andere Unterbrechungen abgerechnet, 
blieb. Eine Anzahl seiner Bilder befinden sich im Museum zu 
Schwerin: „Im Quartier", Soldaten, sich die Zeit kürzend 
(Nr. 1240), "Wiedersehen", ein von der Wanderschaft zurück- 
kehrender Handwerksgeselle, von 1855, "Schwester am Krankenbett 
des Bruders", von 1857, „Die nachsitzenden Jungen", von 1862, 
"Das grosse Los", von 1863, "Familienglück in der Tischlerwerk- 
statte" von 1866 (Nr. 1241-1245). Julius Muhr, geboren 1819 in" 
Pless, gestorben 1865 in München, ist in der Schackgalerie daselbst 
durch eine „Zigeunerfamilie auf der Pussta" vertreten (Nr. 92); in 
der Berliner Nationalgalerie durch einen "Beuediktinermönch", 
von 1856 (Nr. 234-). Karl Otto, geboren 1830 zu Osterode, Schüler 
von Piloty, lebt in München. Das Museum zu Darmstadt hat 
von ihm „Huldigung der Hofleute vor Marie Antoniette", von 1877 
(Nr. 157 c). Ernst Stückelberg, geboren 1831 zu Basel, studierte 
unter Wappers in Antwerpen, später in München unter Schwind 
und ging dann nach Italien. Ein Gemälde von ihm im städtischen 
Museum in Köln "Romeo und Julia auf dem Dorfe", nach Heyses 
Novelle, zeigt zwei Dorfkinder und ist 1867 gemalt (Nr. 994a). 
Albert Kappvls, geboren 1838 zu Wildberg im Schwarzwalde, bildete 
sich in München und auf Reisen und folgte 1880 einem Rufe an 
die Kunstschule in Stuttgart. Er malte meist idyllische Szenen 
aus dem Bauern- und Fischerleben. Das "Hanfbrechen", von 1878, 
befindet sich im Museum zu Köln (Nr. 902B). Robert Beyschlag, 
geboren 1838 in Nördlingen, in München bei Ph. Foltz und später 
in Paris ausgebildet, malt hauptsächlich Liebesszenen, erst in
        

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