Benczur,
Kaulbach,
Keller,
Brandt
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in München als Professor thätig. In der Kunsthalle zu Hamburg
befindet sich von ihm Flotte Einquartierung" eine polnische
Kriegsszene, gemalt l873"(Nr. 285); im Stadtmuseum zu Königs-
bercr Ukrainische Kosaken aus dem 17. Jahrhundert begrüssen
die oSteppe mit ihrem Kriegsgesang", von 1874 (Nr. 285); im
Museum zu Breslau "Polnisches Fuhrwerk", von 1877 (Nr. 703);
in der Galerie in Dresden der "Beutezug am Fluss", polnische
Reiter aus der Zeit Sobieskis mit türkischer Kriegsbeute einen
Fluss passierend, von 1874 (Nr. 2337); in der Nationalgalerie zu
Berlin ein podolisches Dorf mit Pferdemarkt und der "Tataren-
kampf", eine Episode aus den Raubzügen der Tataren in Ungarn
(Nr. 41 und 449) in der Neuen Pinakothek in München "Kosaken-
pferde im Schneesturm" und "Verteidigung" (Nr. 242 und 243);
im Museum zu Stuttgart ein "Reiterkampf zwischen Polen und
Schweden" (Nr. 746); im Museum zu Leipzig „Ausfahrt. zur
Jagd", von 1888 (Nr. 537). Nikolaus Gysis, geboren 1842 auf der
Insel Tinos studierte in München auf der Akademie, arbeitete
längere Zeit bei Piloty und blieb in München als Lehrer an der
Akademie. Er malt lebendig aufgefasste Genreszenen mit glanz-
vollem Kolorit, auch wohl Köpfe und Halbiiguren in der Art des
Gabriel Max. Die Galerie in Dresden hat von ihm der "Hühner-
dieb in Smyrna" (Nr. 2338), das Museum in Darmstadt die
"Kinderbeichte" (Nr. 159 c). Friedrich Bodenmüller; geboren 1848
zu München, malte zuerst Genre- und Altarbilder, später Szenen
aus dem Deutsch-französischen Kriege und hat sich in letzter Zeit
mit Erfolg in Genrebildern aus dem antiken Leben versucht. Von
ihm in der Neuen Pinakothek zu München "Erstürmung der
Fröschweiler Höhen" und "Episode aus der Schlacht bei Sedan"
(Nr. 141 und 142). Ludwig Löftz, geboren 1845 zu Darmstadt,
ist ein Schüler von Diez in München und malt Genrebilder und
Historisches. Das Museum zu Stuttgart hat von ihm einen
„Erasmus von Rotterdam" (Nr. 742), die Neue Pinakothek in
München "Leichnam Christi" und eine Felsenlandschaft (Nr. 182
und 189a). August Viecher, geboren 1821 zu Waldangelloch bei
Sinsheim, anfangs Schüler von Coäehus und fähnlcär i: Münüen,
hat indes erst in Antwerpen unter appcrs un e 0c seine us-
bildung vollendet und ist später in München und Karlsruhe thätig.
Er malte Genrebilder und Hisäorischexxhllßm Rutäolliänulm zu]; frag
von ihm Das unterbrochene L ittagsma , ein o a we r sie
mit der [Ilischgabel gegen zwei Wespen (Nr. 714); in der Kunst-
halle zu Karlsruhe "Berthold IV., Herzog von Zahringen, be-
Eijegt die liligiländer dir gddasrPgNrl;
ugen Hass 1824-18 in ünc en 1s in er euen ina o e
durch zwei Genrebilder vertreten: „Ein Ritter als Gast bei den