Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Ebe, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1320331
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1324652
Lang, 
Emelä, 
Braun, 
Diez. 
Kurzbauer, 
403 
"Marktplatz in Atigny während des Deutsch-französischen Krieges" 
von 1871 (Nr. (281). Thcoder Horschelt (1829-4871), in München 
gebildet, fand sein Vorbild in A. Adani. Im Jahre 1853 ging er 
mit Hacklander und lieins nach Spanien und Algier, später nach 
dem Kaukasus und liess sich seit 1863 in München njedel; Er 
lieferte Ulbilder, Aquarellen und F ederzeichnungen. Er ging 1870 
nach dem Kriegsschauplatze, starb aber, bevor er den eingesammelten 
Stoff. verwerten konnte. Die Neue Pinakothek in München hat 
von ihm "Ein Araber zu Pferde" (Nr. 614). Eduard Kuygbauey, 
1840 in Wien geboren, gestorben 1879 zu München, besuchte die 
Wiener Akademie und war von 1868-70 Pilotyschüler. Er ist 
Genremaler und entnimmt seine Stoffe meist dem Bauernleben des 
Schwarzwaldes. Seine Bilder ernsten Inhalts können sich mit 
denen von Knausn und Vautier .messe'n. Im Rudolfinum in Prag 
Yon ihm die "Marchenerzählerin", eine alte Grossmutter neben 
ihren Enkeln in der Bauernstube (Nr. 420); in der Neuen Pina- 
lläathek zu Msünchen "ein Festtag auf dem Lande" (Nr. 208); im 
115811111 111 tllßtgart "Das erste Bilderbuch" (Nr. 707); in der 
2115359119? Sägßmlällng zu'Mannheim „Alter Bauer an einem 
1130 äunslfeälädth 1'- 96121 111 der Dresdener Galerie die "Ver- 
iiimlder äsiiserlicheiiin (gzlerliaeurisiizhgäilannelnlällesggzäzääbäpgätiagfgi 
n II] 
(lfTr. 3181- Adolf Efwlßi gebqren 1843, ist Pilotyschüler und agie- 
nirunit die Stoffe figr seine Sittenbilder dein oberbayrisehen und 
tirohschen Bauernle en, nachdem er vorher Bilder. aus dem Dreissig- 
Jahrigen Kriege. gemalt hatte; Die Kunsthalle in Harnburg be- 
sitzt Yen ihm die "Pfändung , von 1869 (Nr. 327). Wilhelm Dies, 
1839 in Bayreuth geboren, kam sehr früh nach München. Er malt 
gut charakterisierte Genrebilder, von etwas skizzenhafter Zeich- 
nung, aber vortreiflichem Gesamtton. Seit 1872 ist er Lehrer an 
der Akademie in München und hat eine bedeutende Schule be- 
gründet. Die Kunsthalle in Hamburg hat von ihm "Nachzügler 
aus dem Dreissigjährigen Kriege" (Nr. 639), die Galerie in Dresden 
"An der Heerstrasse", eine Kriegsszene aus der Zeit Napoleons I. 
(Nr. 233511), von 1889, das Stadtmuseum in Königsberg das 
"Verhör" von 1886 (Nr. 304) , die Nationalgalerie in Berlin 
"Waldfest", eine Gesellschaft am Rande eines Gehölzes in der 
Tracht des 17. Jahrhunderts (Nr. 489), von 1880. Max Gierymski 
(1846-1874) gehört zu der polnischen Malerkolonie in München 
und wählt seine Stoffe aus dem polnischen Leben. Im Stadt. 
museum in Königsberg befindet sich von ihm "Spazierritt im 
Walde", von 1872 (Nr. 287); in der Berliner Nationalgalerie 
"Parforcejagd im vorigen Jahrhundert", von 1874 (Nr. 89). Eduard 
Grützner, geboren 1846 in Gross-Garlowitz in Schlesien, trat 1866 
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