Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Ebe, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1320331
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1324634
Seitz, 
Matthias 
Defreggel? 
Pixis. 
Schrnid, 
401 
Vater zu befreien" (Nr. 463 und 870). In der Neuen Pinakothek 
in München befinden sich von ihm "Erstürmung des roten Turms 
in München durch die Oberländer Bauern" und der "Besuch" 
(Nr. 260 und 260 a); im Museum zu Stuttgart „Der verwundete 
Jäger" (Nr. 751), in der Kunsthalle zu Karlsruhe „Des Malers 
erste Studienreise" (Nr. 797); im Museum zu Köln der "Ring- 
kampf", von 1870, eines der besten Bilder des Meisters (Nr. 994 e); 
in der Hamburger Kunsthalle der "Wilderer in einer Senn- 
hütte" (Nr. 319); in der Galerie zu Dresden der „Abschied von 
der Sennerin", von 1877, und die "Sensenschmiede", von 1883 
(Nr. 2328 und 2329); im Rudolfinum zu Prag "Tiroler Älpler- 
familie in ihrer Stube", von 1872 (Nr. 172 A); im Stadtmuseum zu 
Königsberg "Verbotene Jagd", von 1875 (Nr. 284), "Andreas 
Hofers letzter Gang", von 1878 (Nr. 291), ein männlicher Studien- 
kopf, von 1880 (Nr. 293) und „Im Witwenschleier", von 1883 
(Nr. 295); im Museum zu Breslau die "Apfelschälerin", von 1873 
(Nr. 387); im Museum zu Leipzig das "Tischgebet", von 1875 
(Nr. 488); in der Berliner Nationalgalerie "Heimkehren des Tiroler 
Landsturms im Kriege von 1809", gemalt 1876, und das vielfach 
bekannt gewordene Bild „Der Salontiroler", von 1882 (Nr. 400 
und 500); in der Sammlung des Kunstvereins in Bremen das Brust- 
bild eines Tiroler Bauernmädchens, von 1882 (Nr. 25), in der 
Kaiserlichen Sammlung in Wien der "Zitherspieler" und das 
"Letzte Aufgebot" (Nr. 312 und 313). 
Ein zweiter Tiroler Bauernmaler ist Matthias Schmid, 1835 
im Dorfe See im Pazhauer Thale geboren; er hebt besonders die 
ernste Seite des Lebens hervor. Er war erst Bildschnitzer in 
seiner Heimat, arbeitete dann bei einem Vergolder in München 
und besuchte zwei Jahre die Akademie daselbst, wo er sich be- 
sonders an J. Schraudolph anschloss. Erst seit 1869 trat er in 
die Schule Pilotys und erwarb sich die koloristische Technik. Seine 
Bilder schildern gern soziale Gegensätze, allerdings ohne jede 
tendenziöse Übertreibung, erst später gewann er dem Tiroler 
Volksleben auch seine heiteren Seiten ab. Im Ferdinandeum zu 
Innsbruck von ihm "Stillvergnügt", zwei Liebende in einer 
Bauernstube (Nr. 464). Theodor Pixts, geboren 1831, studierte in 
München unter Ph. Foltz und W. Kaulbach und widmete sich 
zuerst der Historienmalerei. Er malte drei Fresken für das bayrische 
Nationalmuseum in Mün chen: die Krönung Karls X. von Schweden, 
den Übergang über den Belt und Karl XI. in der Schlacht bei 
Luud. Indes erheben sich seine Historien nicht über leeres 
Pathos, erst die Genrebilder sind anmutige Schöpfungen von 
poetischer Auffassung, wenn auch etwas mit Süsslichkeit behaftet. 
Heinrich Lang, 1838 zu Regensburg geboren, bildete sich in 
Ebe, Cicerone. III. 26
        

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