Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Ebe, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1320331
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1324491
Kupelwieser, 
Rahl, 
Ruhen, 
Blaas u. 
387 
Rahl wieder in Wien und erhielt den Auftrag, das Stiegenhaus 
des Arsenals mit allegorischen Gestalten zu schmücken. Die Fresken 
für die Universitätzu Athen kamen nicht zur Ausführung. Für 
das Palais Sina in Wien malte Rahl die Befreiung der Andromeda, 
die Entführung der Helene. und die Rettung der Iphigenie, am 
Heinrichshof in WVien zwölf allegorische Figuren der Künste, im 
Palast Todesco Fresken aus der Mythe des Paris, in der Villa 
Wisgrill bei Gmunden das Mädchen aus der Fremde. Für das 
neue Opernhaus in Wien entwarf Rahl den Vorhang, die W and- 
malereien des Proszeniumsnnd die Malereien des Plafonds im Zu- 
schauerraum, welche durch Eisenmenger und Griepenkerl ausgeführt 
wurden. In der Hamburger Kunsthalle beündet sich von Rahl 
„Die Christenverfolgung in den Katakomben Roms", in Rom 1844 
gemalt (Nr. 508); in der Nationalgalerie in Berlin "Christen- 
verfolgung in den Katakomben" von 1847, kleinere Wiederholung 
des vorgenannten Gemäldes (Nr. 266); in der Grossherzogliohen 
Galerie in Oldenburg „Bacchus verwandelt das Wasser in Wein", 
Skizze, und „Orest von den Furien verfolgt", von 1852 (Nr. 325 
und 326); in der Kaiserlichen Galerie in Wien "Empfang Man- 
freds in Luceria" und "Karl von Anjon bei der Leiche Manfreds 
nach der Schlacht bei Benevento" (Nr. 168 und 169), ebendort 
„Chriemhilde an der Leiche Siegfrieds erklärt Hagen als dessen 
llllörder" (Nr. 181); in der Neuen Pinakothek zu München das 
Porträt des Bildhauers Martin Wagner (Nr. 237). Joseph Kriehuber, 
in Wien geboren, 1876 gestorben, bildete sich auf der Wiener 
Akademie und widmete sich der Porträtlithographie. Er hat etwa 
4000 lithographierte und mehr als 2000 Aquarellbildnisse geliefert. 
Auch landschaftliche Aquarellen und Ölbilder sind von ihm vor- 
handen. Seine Porträts zeigen eine geniale Auffassung und 
technische Vollendung. Die Kaiserliche Galerie in Wien hat von 
ihm eine Landschaft „Donauufer am Prater" (Nr. 68), dann eine 
zweite Landschaft "Eichen am See" (Nr. 180). Peter Joh. Nepomuk 
Geiger (1805-1880), in Wien geboren, ging erst 1830 zur Malerei 
über. Er zeichnete Illustrationen zu den "Vaterländischen Memo- 
rabilien" und zu Stifters "Studien" und ging 1850 mit Erzherzog 
Ferdinand Max nach dem Orient. Er schuf drei Bilder für das 
Schloss in Miramar und eine Anzahl Ölbilder. Karl Blaas, ge- 
boren zu Neuders, gestorben 1894 in Wien, ging 1832 zur Akademie 
in Venedig, 1837 nach Rom, wo er mit Overbeck verkehrte. 1851 
nach Wien berufen, malte er zunächst eine Anzahl Damenporträts, 
dann Fresken in der Kirche zu Foth und in der Altlerchenfelder 
Kirche in Wien. Später ging Blaas als Professor nach Venedig, 
malte in dieser Zeit die Fresken im Wiener Arsenal und kehrte 
1872 dauernd nach.Wien zurück. Das Ferdinsndeum in Inns- 
25""
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.