Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Ebe, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1320331
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1324456
Preller, 
Rhoden, Fobr. 
Dreher, 
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in der Kunsthalle zu Karlsruhe eine heroische Stimmungsland- 
schaft (Nr. 787); im Museum zu Leipzig 16 Landschaften und 
16 Sockelbilder zur Üdyssee, in Kartons, eine Landschaft aus dem 
Sabinergebirge mit der Staffage des barmherzigen Samariters, von 
1870, ein Sturm an der Küste, von 1856, ein YVaIdinneres mit Ge- 
birgsbach, von 1847, eine bewegte See an der norwegischen Küste 
und eine Ansicht von Olevano (Nr. 415, 663, 667-669); in der 
Galerie zu Dresden eine norwegische Küste und eine Landschaft 
mit einem nymphenraubenden Kentauren (Nr. 2377 und 2378); in 
der Berliner Nationalgalerie ausser den schon oben genannten 
Kartons, eine norwegische Küste, von 1853 und eine steirische 
Landschaft von demselben Jahre (Nr. 416 und 417); in der Schack- 
galerie in München "Leukothea erscheint dem Odysseus im 
Sturm" von 1863 und Kalypsos Abschied von Odysseus von 1864 
(Nr. 104 und 105); im Museum zu Breslau eine Landschaft mit 
Diana und Aktäon (Nr. 876). Auch Franz Dreher, geboren zu 
Dresden 1822, gestorben zu Rom 1875, gab der Landschaft im 
Geiste der Klassizisten die Bestimmtheit grosser edler Formen, 
aber er setzte dieselbe in rege Beziehung zu seiner Seele. Die 
Natur spiegelt die Stimmungen des Menschen wider, sie strahlt 
Licht um den freudigen und hüllt sich in Sturm und Gewitter- 
schauer mit dem gequälten. Die Figuren sind bei Dreber wieder 
organisch mit der Landschaft verbunden. Zu seinen Meisterwerken 
gehören die Sappho am Meeresstrande in der Schackgalerie in 
München (Nr. 31); die Landschaft mit einer Dianajagd und ein 
Herbstmorgen im Sabinergebirge in der Nationalgalerie in Berlin 
(Nr. 406 und 407). Das Städelsche Institut in Frankfurt a. M. 
hat von ihm eine italienische Landschaft (Nr. 458d), die Galerie 
in Dresden eine Landschaft mit dem barmherzigen Samariter von 
1848 und eine Landschaft mit einem alten Sänger und lauschendem 
Hirtenvolk, von 1858 (Nr. 2249 und 2249.11), das Museum in 
Leipzig eine römische Gebirgslandschaft mit der büssenden Mag- 
dalena (Nr. 631). J. .M. von Rhoden aus Kassel (1778-1868) war, 
mit einer Unterbrechung von 1827-1833, bis an sein Lebensende 
in Rom thiitig. Seine Landschaften zeigen eine gewisse Grösse 
und stilistische Strenge. Karl Philipp Fahr aus Heidelberg (1801 
bis 1833) in Rom thätig, gehört zu den Vertretern der idealen 
Landschaft. Im Städelschen Institut zu Frankfurt a. M. von ihm 
eine Ansicht der Oascatellen von Tivoli (Nr. 423). August Irucas 
(1803-1863) in Darmstadt wird in seiner ersten künstlerischen 
Entwickelung von Fohr beeinßusst. In Rom schloss er sich an 
Koch und dessen Richtung an und malte stilisierte Landschaften, 
aber immer mit dem Streben nach Naturwahrheit. Das Museum 
zu Stuttgart hat von ihm eine ideale Landschaft mit Bacchanten
        

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