Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Ebe, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1320331
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1324328
370 
Klassik 
in 
Romantik 
der 
1. HäXite 
19' Jälhrh 
des 
technik. Im Neuen Mueum in Berlin sind einige landschaft- 
liche Wandbilder von ihm gemalt. Die Nationalgalerie in Berlin 
besitzt von ihm "das Wetterhorn in der Schweiz", von 1830, 
„den Finstermünzpass in Tirol", von 1830, und „Burgeis in Tirol", 
von 1832 (Nr. 27-29). Wilhelm Krause (1803-1864) kam 1824 
nach Berlin, war zuerst bei dem Dekorationsmaler Karl Gropius 
beschäftigt und trat 1827 in des Atelier Wachs, um gleich, ohne 
die See gesehen zu haben, die ersten Versuche in der Marine- 
malerei zu machen. Er holte aber das Studium der See auf seinen 
1830 und 1831 unternommenen Reisen nach Rügen und Norwegen 
nach. Später gelangte er auch nach Holland, der Normandie und 
an das Mittelländische Meer und entwickelte sich zum vollendeten 
Meister. Krause blieb immer Realist und wird öfter wegen des 
bleiernen Tons und der Undurchsichtigkeit der Wellen nüchtern. 
Im Stadtmuseum zu Königsberg von ihm „Fischerszene in einer 
holländischen Seestadt", von 1835 (Nr. 175); in der Sammlung zu 
Lützschena bei Leipzig "Einfahrt in den Hafen von Calais", von 
1837; in der Berliner Nationalgalerie ein Seesturm, von 1831, 
ein Blick über die pommersche Küste, von 1828, und eine schottische 
Küste bei Sturm, von 1858 (Nr. 181, 182 u. 397). Eduard Gärtner 
(1801-1877) in Berlin, war Architekturmaler. Das Stadtmuseum 
in Königsberg hat von ihm die Ansicht der Königsbrücke mit 
der Kolonnade, von 1833 (Nr. 162), die Nationalgalerie in Berlin 
eine Ansicht der ehemaligen Reetzengasse in Berlin, von 1831 
(Nr. 81). Georg Karl Adolf Haserlpflwg (1802-1858) war wieder 
ein Schüler des Dekorationsmalers Karl Gropius in Berlin und 
wandte sich ganz der Architekturmalerei zu. Hasenpüug lebte seit 
1830 in Halberstadt und hat viele deutsche Kirchen des Mittel- 
alters gemalt. Seine beliebte Spezialität waren die Schneeland- 
schaften. Die Galerie in Donaueschingen hat von ihm eine 
Klosterhalle im Schnee bei untergehender Sonne, von 1840 (Nr. 232); 
in der Sammlung des Kunstvereins in Bremen eine Burgruine im 
Winter, von 1842 (Nr. 55); im Museum zu Hannover eine Kloster- 
ruine in Winterabendbeleuchtung, von 1853 (Nr. 66); in der 
Nationalgalerie zu Berlin die Ansicht der Chorseite des D0ms'zu 
Erfurt, von 1827, der Lettner im Halberstädter Dom, von 1828, 
die Ansicht des Halberstädter Doms mit dem Kreuzgang, und ein 
Blick in den südlichen Teil des Kreuzganges des Doms zu Halber- 
stadt, von 1836 (Nr. 110-113); im Museum zu Schwerin ein alter 
Burghof im Winter, von 1852 (Nr. 1207); in der Kunsthalle zu 
Hamburg ein Klostergang im Winter, von 1840 (Nr. 376). 
Bernhard Fliedler, geboren in Berlin 1816, ein Schüler von 
W. Krause, bereiste den Orient, schmückte das Schloss Miramar 
mit Wandbildern und machte sich in Triest ansässig. Das Museum
        

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