Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Ebe, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1320331
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1323841
322 
Klassik 
in 
Romantik 
der 
Hälfte 
des 
Jahrh. 
zu Karlsruhe auf einer Reise in Dijon. In der Kunsthalle zu 
Karlsruhe befindet sich von ihm: der Markgraf Ludwig von 
Baden-Baden, eine türkische Verschanzung erstürmend, der Tod 
des Max Piccolomini, die badischen Truppen in der Schlacht an 
der Beresina, die badische Leibgrenadiergarde in der Schlacht vor 
Paris, das weisse Regiment in der Schlacht bei Wimpfen, die Zer- 
störung Heidelbergs durch Melac, Gustav Adolf auf dem Parade- 
bette (Nr. 537-543); in der Neuen Pinakothek zu München 
die Erstürmung Belgrads durch Max Emanuel von Bayern (Nr. 100); 
im Museum zu Stuttgart eine Episode aus der Völkerschlacht 
bei Leipzig (Nr. 716); in der Nationalgalerie zu Berlin „Blüchers 
Marsch auf Paris", von 1868 (Nr. 63). 
Franz Adam (1815-1886), der älteste Sohn Albrecht Adams, 
ist der erste Schlachtenmaler seiner Zeit geworden. Beständig 
unter den Augen seines Vaters arbeitend, gewann Franz eine voll- 
kommene Beherrschung der militärischen Details. Im Jahre 1849 
wohnte Franz mit seinem Bruder Eugeu einem Teile des öster- 
reichischen Feldzuges in Italien bei, im Jahre 1851 unternahm er mit 
seinem Vater eine Reise nach Ungarn und machte hier bedeutende 
Studien. Bei dem Ausbrüche des Krieges 1859 ging Franz mit 
seinem Bruder Eugen zum zweitenmal nach Oberitalien, aber 
erst der Krieg von 1870-1871 lieferte ihm Vorwürfe, welche 
seiner Kraft angemessen waren. Die Neue Pinakothek in Münch en 
besitzt von ihm: die Erstürmung des Eisenbahndammes bei 
Orleans durch das 13. bayrische Infanterieregiment, die Attacke 
bei Mars-la-Tour, die französischen Kürassiere Während des Brandes 
von Moskau, den Angriff der französischen Reiterei auf die 
17. preussische Infanteriedivision bei Floing (Nr. 126-128 a); im 
Museum zu Stuttgart ein ungarisch-wallachischer Markt (Nr. 663); 
in der Galerie zu Donaueschingen ein ungarischer Pferdehirt 
mit der Herde; in der Berliner Nationalgalerie der Rückzug der 
Franzosen aus Russland (Nr. 8), der Kampf mit französischer 
Reiterei bei Floing in der Schlacht bei Sedan (Nr. 446) und der 
Angriff der Brigade von Bredow bei Mars-la-Tour (Nr. 567). Von 
den Brüdern Franz Adams ist Engen Adam (1817-1880) der be- 
deutendste. Er malte militärische und kriegerische Episoden, aber 
auch Pferdeporträts. Engen machte bedeutende Reisen nach Un- 
garn, Kroatien und Dalmatien, welche ihn zu Genrebildern aus 
dem Volksleben dieser Länder veranlassten. In der Neuen 
Pinakothek in München befindet sich von ihm ein Bild "Auf 
dem Schlachtfelde" (Nr. 532). Bewno Adam (1812-1891) malte 
ausschliesslich Tiere, sowohl Haustiere als jagdbares Wild. Die 
Neue Pinakothek in München hat von ihm: eine Hirschhatz, 
Ziegen, tote Hirsche und Federwild, einen Viehmarkt im bayri-
        

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