Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Ebe, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1320331
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1323592
Hetsch, 
Schick, 
Schneider, 
Dies u. a. 
297 
scheu Richtung, suchte aber mit dieser die Manier des Claude und 
Poussin zu vereinigen, indes erheben sich seine Bilder nicht über 
die bessere Vedutenmalerei jener Zeit.  Christian Georg Schütz 
der Jüngere (1758-1823), thätig zu Frankfurt a. M., war ein 
Schüler seines Onkels, des älteren Schütz, und malte durchweg 
deutsche Gegenden. In der Galerie zu Kassel sind von ihm zwei 
Landschaften, wohl nach Motiven aus der Maingegend (Nr. 643 
und 644), in der städtischen Sammlung zu Mannheim eine 
hügelige Landschaft (Nr. 75), und im Museum zu Darmstadt 
fünf Landschaften, meist im Charakter der Neckargegenden (Nr. 94 
bis 98). 
Kaspar Benedikt Beckenkanzp, geboren 1747 zu Ehrenbreitstein, 
gestorben 1828, war ein Schüler des Januarius Zick in der Historien- 
malerei und nahm sich in der Landschaft C. G. Schutz zum Vor- 
bilde. Im städtischen Museum zu Köln sind viele Bildnisse von 
seiner Hand: ein Bildnis des Kanonikus Hardy (Nr. 496), ein 
Selbstbildnis (Nr. 497) und 13 kleinere Bildnisse (Nr. 498-505); 
im Museum zu Darmstadt das Bildnis des Barons von Hüpsch 
(Nr. 90). Joseph Hoffmann aus Köln (1764-1812) ist früh ge- 
storben; er hatte sich in Düsseldorf unter Krahe und Lange ge- 
bildet. Im Audienzzimmer des grossherzoglichen Schlosses zu 
Weimar beßndet sich ein von ihm ausgeführtes Deckengemälde, 
Diana von tanzenden Nymphen und ihrem Gefolge umgeben. Die 
Skizze zu diesem Gemälde besitzt das städtische Museum in Köln 
(Nr. 510). Joharm Wilhelm Caris aus Köln (1747-1830), in 
Düsseldorf gebildet, malte das Bildnis Wallrafs, jetzt im städtischen 
Museum in Köln (Nr. 511).  Joh. Christoph Rincklahe (1764 
bis 1813) in Münster, bildete sich nach Chodowiecki und malte 
gute Porträts.  Joh. Helm: Tischbein der Ältere (1722-1789) 
machte Studien bei Boucher und Watteau in Paris, später bei 
Piazetta in Venedig; er war nach seiner Rückkehr in Kassel 
thätig. Das Museum daselbst besitzt von ihm 30 Bilder (Nr. 653 
bis 682) meist aus der römischen Geschichte und der antiken 
Mythologie, aber auch Sittenbilder und ein Selbstbildnis. Anton 
Wilhelm Tlschbeirl (1734-1804), der Bruder des Vorigen, war meist 
in Hanau thätig und malte ähnliche Stoffe wie sein Bruder; so 
im Museum zu Kassel "Venus und Amor" (Nr. 683). 10h- Heim? 
Tischbeirl der Jüngere (1742-1808), Schüler seines Oheims gleichen 
Namens, stirbt in Kassel. Das Germanische Museum in Nürn- 
berg hat von ihm zwei Landschaften, je mit einer Ziege (Nr. 406 
und 407). Vielleicht rühren zwei Gemälde über dem Hauptaltar 
der Jokobikirche in Stralsund, von 1787, von ihm her; sie sind 
ohne höhere Auffassung. Ein jüngerer Vertreter der Richtung des 
Mengs war Joh. Hcinr. Wilhelm Tischbeirl (1751-1829), Schüler
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.