Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Malerei
Person:
Ebe, Gustav
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1320331
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1323418
Tischbein 
der Ältere, 
Dietricy, Manyoki u. 
279 
Schwerin er Museum besitzt von ihm allein 58 Bilder (Nr. 246 
bis 281), die Königliche Galerie in Dresden 53 (Nr. 2103-2155). 
Dietrich schafft in allen Manieren, nach Rembrandt, Berghem, 
Ostade, Pölenburgh, van der Neer, van der Werf, auch nach Els- 
heimer und J. H. Roos, nach Salvator Rosa, Murillo und nach 
Watteau. Er selbst hat keine eigene Weise gefunden. Ebenso 
universell ist seine Stoffwahl; er malt arkadische Landschaften und 
Seestürme, Feuersbrünste, Gesellschaftsszenen und Schlachtstücke, 
biblische und legendarische Szenen, moderne Reiterstücke, Küchen- 
interieurs, Götter und Göttinnen u. s. W. Ausser den genannten 
Galerien enthalten von ihm Bilder: Die Galerie in Mannheim 
(Nr. 39-42), die Kaiserliche Galerie in Wien (Nr, 1520 und 
1521), die Galerie Czernin in Wien (Nr. 307, 340, 341), die 
Galerie Harrach in Wien (Nr. 40 und 63), das Ferdinandeum 
in Innsbruck (Nr. 186), die Galerie Nostiz in Prag (Nr. 88), 
die Galerie in Augsburg (Nr. 465-467), das Germanische Museum 
in Nürnberg (Nr. 395 und 396), die Galerie in Aschaffenburg 
(Nr. 22, 32, 228, 237 und 254), das Museum in Stuttgart (Nr. 183, 
561 und 571), das Museum in Darmstadt (Nr. 37-39), das 
Museum in Kassel (Nr. 617-622), das Museum in Leipzig 
(Nr. 59, 60, 314, 316, 317, 318, 323, 324, 346), die Sammlung in 
Lützschena (Nr. 24, 281, 88 und 89), die Kunsthalle in Karls- 
ruhe (Nr. 387 und 388), die Kunsthalle in Hamburg (Nr. 43-45), 
die Sammlung des Kunstvereins in Bremen (Nr. 27), die Gross- 
herzogliche Sammlung in Oldenburg (Nr. 297-301), die Galerie 
in Königsberg (Nr. 77, 94-95b) und das Museum in Braun- 
schweig (Nr. 618-622). 
Königreich Sachsen. Das Altargemälde in der Kirche zu 
Grosshartmannsdorf (Amt Freiberg), dessen Mitte der Ge- 
kreuzigte einnimmt, seitlich Moses mit der Erhöhung der Schlange 
und Johannes Bapt, ist 1738 von Baptista Grono, dem aus Venedig 
gebürtigen Hofmaler des Königs August 111., ausgeführt, welcher 
auch die untere Kuppel der Frauenkirche in Dresden mit Fresken 
schmückte. In der Hofkirche in Dresden malten, mit Ausnahme 
des schon erwähnten Palko aus Breslau, nur Ausländer: die Fran- 
zosen Hutin und Sylvestre, die Italiener Torelli und Rotari. Auf 
den Anteil des Raphael Menge ist später zurückzukommen. Die 
Nikolnikirche in Freiberg und die Paulinerkirche in Chemnitz 
haben Altargemälde von Chr. W. Ernst Dietrich. Von Ismael 
Mengs (1688-1764), dem Vater des Raphael Menge, enthält die 
Dresdener Galerie ein Selbstbildnis (Nr. 2083) und das Museum 
zu Leipzig das Bildnis eines Kaufmanns (Nr. 146). Adam Ma- 
nyoki, geboren 1673 in Ungarn, gestorben 1757 in Dresden, ist in 
der Dresdener Galerie durch ein männliches Bildnis vertreten
        

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